Heft 235 April 2010
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Firmenporträt Hörsysteme Jörg Rempe

Gehörtraining hilft bei Schwerhörigkeit

Wer gut verstehen will, muss üben


Eine erprobte Therapiemethode bei Schwerhörigkeit kombiniert moderne Hörgerätetechnik mit einem gezielten Gehörtraining. Dadurch werden verlorene Nervenzellfunktionen wieder aufgebaut. Die Erfolge der Terzo-Gehörtherapie zeigen sich besonders in einem erheblich besseren Verstehen von Sprache bei Hintergrundgeräuschen. Auch die geistige Fitness profitiert.

Nur mit dem Verstehen von Sprache in einer unruhigen Umgebung habe ich häufig Probleme.« So äußern sich viele Kunden, die in das Mainzer Terzo-Zentrum kommen. Oft haben sie davor den Gang zum HNO-Arzt lange hinausgeschoben.

Erst wenn im Beruf, in der Familie oder im Freundeskreis die Probleme mit dem schlechten Sprachverstehen nicht mehr zu übersehen sind, suchen die meisten der Betroffenen den fachmännischen Rat. Das Terzo-Zentrum berät rund um die Gehörtherapie und die Hörgeräteversorgung. Außerdem steht eine breite Palette hochwertiger Hörgeräte bereit.

Schwerhörigkeit entsteht langsam


Und sie macht sich in dem großen Frequenzbereich, den das menschliche Ohr wahrnehmen kann, unterschiedlich stark bemerkbar. »Besonders gravierend wirkt sich ein Hörverlust in den oberen Tonlagen aus. Diese benötigen wir für das Sprachverstehen«, erklärt Dr. Eike Jauch, Leiter des Terzo-Instituts. Scheinbar gutes Hören und schlechtes Sprachverstehen passen also durchaus zusammen.

Auf die Diagnose Schwerhörigkeit oder »Hörverlust«, die ein HNO-Arzt stellt, folgt als Therapie in der Regel die Anpassung von Hörgeräten. Deren Aufgabe ist es, Schallwellen zu verstärken. Allerdings funktioniert die Signalkette »Hörgerät an Hörzentrum« dann oft schon nicht mehr reibungslos. Der Grund: Wenn Schwerhörigkeit längere Zeit unbehandelt bleibt, setzt im Körper ein allmählicher Abbauprozess ein. Nervenzellen und Zellverbindungen, die für die Weiterleitung von Hörimpulsen und ihre Verarbeitung im Gehirn zuständig sind, werden arbeitslos und verkümmern.

»Hörgeräte sind für uns daher ein wichtiger Helfer, aber nicht die ganze Therapie bei Hörverlust«, erläutert Dr. Jauch. Um einen optimalen Behandlungserfolg zu erzielen, muss das Gehör erst wieder lernen, die Signale richtig zu verarbeiten. Die Terzo-Gehörtherapie setzt hier an. Bei dem zweiwöchigen Terzo-Gehörtraining absolvieren die Teilnehmer zu Hause täglich eine Stunde lang unterschiedliche Trainingseinheiten.

In Verbindung mit dem Tragen spezieller Trainingshörsysteme werden die Nervenzellen durch das Training intensiv angeregt. So macht die Terzo-Gehörtherapie das Gehirn für die Entschlüsselung von Hörimpulsen systematisch wieder fit. Den Erfolg für die Teilnehmer belegen die Messungen der Hörergeb­nisse vor und nach dem Training.

Den Weg bereitet für dieses Therapiekonzept haben die Ergebnisse der modernen Hirnforschung. So setzt die Medizin heute zum Beispiel bei der Behandlung von Patienten mit Hirnverletzungen auf das systematische Training von Hirnaktivitäten. Durch Training lernen gesunde Nervenzellen, die Arbeit der geschädigten Areale zu übernehmen.

Terzo-Gehörtherapie führt zum Erfolg


»Unser Nervensystem ist formbar. Die Terzo-Gehörtherapie nutzt die Fähigkeit des Körpers, verlorengegangene Nervenzellverbindungen wieder aufzubauen«, erläutert der Neurobiologe Dr. Jauch. Dieser therapeutische Ansatz des Terzo-Zentrums zur Versorgung von Patienten bei Schwerhörigkeit ist in Deutschland einzigartig.

Studien aus den USA zeigen die Wirksamkeit der Methode. Auch die Erfolge bei den inzwischen über 1.500 Patienten, die an der Terzo-Gehörtherapie teilgenommen haben, sind ein deutlicher Beleg, dass das Konzept im wahrsten Sinne des Wortes den Nerv des Problems bei Hörverlust trifft.

Von dem durch die Terzo-Gehörtherapie erzielten systematischen Aufbau des Gehörs profitieren übrigens nicht nur Patienten, die zum ersten Mal ein Hörgerät erhalten. Auch Menschen, die bereits Hörgeräte besitzen und mit ihren Hörerfolgen nicht zufrieden sind, können ihr Sprachverstehen durch die Trainingsmethode gezielt verbessern.

»So können wir verhindern, dass bei vielen Betroffenen auch die besten Hörgeräte bald wieder in der Schublade landen. Denn ohne ein gezieltes Gehörtraining lässt sich das Grundproblem des schlechten Sprachverstehens selbst mit teurer Technik nur sehr mühsam lösen«, sagt Dr. Jauch.