Heft 234 März 2010
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Wettbewerb

Hauptsache Wissenschaft:

Mainz im Finale


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Auf Hochtouren laufen die letzten Vorbereitungen für die Präsentation, mit der sich Mainz bei der Endausscheidung des bundesweiten Wettbewerbs »Stadt der Wissenschaft 2011« in Berlin darstellen will. Am 25. März 2010 tritt die Landeshauptstadt gegen die Mitbewerber aus Bielefeld und Chemnitz an. Der Sieger trägt für ein Jahr den exklusiven Titel und erhält 250.000 Euro. Vor allem aber kommt das Renommee dem eigenen Stadtmarketing zugute, denn für die Entwicklung der Region hat das Thema Wissenschaft mittlerweile eine ähnliche Bedeutung wie der Tourismus erlangt.

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft richtet zum sechsten Mal den Wettbewerb aus. Dessen Ziel ist es, Städte auszuzeichnen, in denen Wissenschaft und Bildung einen hohen Stellenwert einnehmen, die ihre Bürger für Wissenschaft begeistern wollen und vielfältige neue Beziehungen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadtverwaltung schaffen.

Mainz hat mit der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ, zu der neben der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Universitätsklinik unter anderem die Fachhochschule Mainz, die Katholische Fachhochschule Mainz, die Max-Planck-Institute für Chemie und für Polymerforschung, die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, das Institut für Europäische Geschichte, das Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e.V., das Römisch-Germanisches Zentralmuseum gehören, einen starken Partner an seiner Seite und genießt als Standort einiger dieser renommierten Einrichtungen bereits internationalen Ruf. »Das Wissen, das in den Mainzer Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen generiert wird, wollen wir zum Nutzen der Stadt und der Bevölkerung in die Praxis über­führen. Mainz soll noch stärker von den Forschungsleistungen vor Ort profitieren, als das bisher der Fall war – nicht zuletzt auch dadurch, dass die Vielfalt bestehender Kooperationen konzeptionell weiter entwickelt wird,« erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Sprecher der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ Prof. Dr. Georg Krausch.

Unter dem Motto »Mainz leidenschaftlich wissenschaftlich« bewarben sich die Stadt und ihre Partner im letzten Jahr und überzeugten beim Vorentscheid am 15. Oktober die hochkarätig besetzte Stiftungsjury mit ihrer Ideenskizze. In dieser sind das Konzept und seine Projekte vorgestellt, die von unterschiedlichen Gruppen und sechs Arbeitskreisen erarbeitet wurden. Ein Lenkungsausschuss mit Vertretern der Landeshauptstadt, der Universität, der Universitätsmedizin, der Fachhochschule, den Museen und des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur koordiniert die Projektarbeiten. Beim Finale in Berlin heißt es dann für Oberbürgermeister Jens Beutel, den Universitätspräsidenten, Vertreter von Unternehmen und der Stadt ihre Visionen für die Entwicklung ihres Wissenschaftsstandortes in einer Bühnenpräsentation erfolgreich vorzustellen und die Fragen der Jury zu beantworten. Allen drei teilnehmenden Städten steht dafür nur eine Stunde zur Verfügung. Noch am gleichen Tag wird das Ergebnis verkündet und der Preis verliehen, den der Stifterverband bereits an Bremen-Bremerhaven, Dresden, Braunschweig, Jena und Oldenburg vergeben hat.

Mainz würde sich mehr als gebührend in die Riege dieser Titelträger einreihen.


KH

www.stadt-der-wissenschaft.de
www.mainz.de/leidenschaftlich_wissenschaftlich
www.wissenschaftsallianz-mainz.de