Heft 229 Oktober 2009
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Bauen und Renovieren

Bauen und Renovieren

Tipps für Bauherrn und Renovierer


Wollen Sie in nächster Zeit bauen und renovieren? Dann sollten Sie unbedingt diesen Artikel lesen. Der MAINZER stellt Ihnen hier drei einheimische Firmen näher vor, informiert über die neue Energieeinsparverordnung und wie sie ganz schnell zum richtigen Baumarkt kommen.

Das besondere Konzept für kleine Bäder


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miniBagno schafft selbst bei ungünstigen Grundrissen und kleineren Räumen aus ihrem Bad einen Wohlfühlraum

Über weitaus die Hälfte aller Bäder in Deutschland sind nur ungefähr sechs qm groß. Da braucht es schon besonderes Geschick bei der Einrichtung. »Abgestimmt auf Ihre persönlichen Anforderungen kommt Ihr kleines Bad ganz groß raus« sagt Thomas Schulze, Geschäftsführer des MiniBagno-Studios am Fischtorplatz 11 in Mainz. »Die Kunden staunen, was auf kleinem Raum alles möglich ist. Unsere kreativen Ideen verbunden mit immer neuen Produkten lassen aus kleinen Badezimmern Wohlfühloasen werden. Interessierte erhalten eine rundum stimmige Komplettlösung aus einer Hand. Wir planen Ihr Bad innerhalb einer Woche und das gratis,« verspricht der 35-jährige. Der absolute Renner sind zur Zeit eben­erdige Duschen. Gerade ältere Menschen wissen es zu schätzen, wenn sie beim Duschen nicht über einen hohen Rand steigen müssen.

DER MAINZER rät: Wenn Sie ein neues Bad planen, schauen Sie zuerst am Fischtorplatz vorbei, Sie werden staunen, was es alles gibt. Jeden ersten Sonntag im Monat ist von 14 – 17 Uhr. Schautag.

Das besondere Konzept für kleine Bäder


Stapf + Sturny – Geotechnische Sachverständige Das Ingenieurbüro erbringt für seine Kunden seit 1974 seine Leistungen und wird generationenübergreifend geleitet. Das Team besteht aus Diplom-Ingenieuren, Diplom-Geologen und technischen Mitarbeitern. Neben Baugrunderkundungen, Gründungsberatungen, Schadensbegutachtungen, Schadstoffermittlungen und Bodengutachten berät Sie das Team auch beim Feuchteschutz von Kellern.

Wasser im Erdreich fällt z.B. durch Niederschläge (Sickerwasser) an und liegt auch als Grundwasser vor. Maßgeblich für die Beratung ist u.a. die Wasserdurchlässigkeit des Untergrundes. Die Kenntnis der Wasserdurchlässigkeit ist für Angaben zum Feuchteschutz Ihres Gebäudes, zur Grundwasserhaltung während der Baumaßnahmen, zur Gewinnung von Grundwasser und für Geothermiebetrachtungen erforderlich. Um Ihnen einen trockenen Keller anzubieten, ist die sicherste Methode, das Wasser fernzuhalten. Leider schreiben einige Bebauungspläne vor, dass örtlich anfallendes Wasser nicht abgeleitet werden darf. Unter diesen Voraussetzungen gibt Ihnen das Ingenieurbüro je nach den gestellten Anforderungen verschiedene Konzepte an die Hand, wie Ihr Gebäude wirkungsvoll vor Feuchtigkeit geschützt werden kann. Diese Konzepte sind am sinnvollsten vor Baubeginn auszuarbeiten, um die Kosten niedrig zu halten.

Leider passiert es immer öfter, dass Feuchteschäden entstehen, wenn das Gebäude bereits errichtet ist. Die Sachverständigen von Stapf + Sturny helfen Ihnen auch in dieser Situation durch Ursachenforschung der Fehlerquellen (Planungs- / Ausführungsfehler) mit entsprechenden Sanierungskonzepten weiter. (Weitere Informationen: www.stapfsturny.de )



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Flachdächer für die nächste Generation


Das Flachdach gehört zu den am meisten beanspruchten Teilen eines Gebäudes, da es Umwelt- und Witterungseinflüssen in höchstem Maße ausgesetzt ist. Jeder Bauherr, der schon mit Undichtigkeiten und Alterungserscheinungen zu tun hatte, kann dies bestätigen. Eine neue und sichere Lösung bietet nun das rollnahtgeschweißte Dach aus Edelstahl, das die Mainzer Firma Thomas Neger, Metallsysteme GmbH im Angebot hat. Der Firmeninhaber empfiehlt seinen Kunden diese Lösung, weil Edelstahl das einzigste Material ist, das bei Flachdächern mit geringer Neigung auf Dauer einen sicheren Schutz bietet. Zwar ist diese Variante auf den ersten Blick etwas teurer. Berücksichtigt man aber die ernorme Haltbarkeit (nach zwanzig Jahren steht garantiert keine, mit erheblichen Kosten verbundene, Sanierung an), kommt diese Lösung, so Thomas Neger, sogar günstiger.

Rollnahtgeschweißte Flachdacheindeckungen aus Edelstahl eignen sich auch ausgezeichnet zur Dachsanierung, da die bestehende Architektur unverändert bleiben kann.

Bei einer Sanierung fällt demnach auch keine Entsorgung einer vorhandenen Dachkonstruktionen an. Rollnahtgeschweißte Dächer garantieren absoluten Schutz vor Wasserschäden und haben gleichzeitig eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer. Bauherren aufgepasst: diese Dächer eignen sich ausgezeichnet für eine Voltaik-Anlage. (Weitere Informationen: www.thomas-neger.de )

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Polyurethan-Dämmplatten an der Kellerdecke sorgen in den Räumen darüber für ein angenehm fußwarmes Wohlfühlklima.
Foto: djd/Industrieverband Polyurethan-Hartschaum e. V.


Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009:


Demnächst gelten verschärfte Energiespar-Regeln, die Bauherren bei der Planung ihres Hauses berücksichtigen müssen. Auch Eigentümer von Altbauten müssen in manchen Fällen nachrüsten und bei größeren Sanierungen strengere Regeln beachten. Wegen der Klimaschutzziele der Bundesregierung gilt ab dem 1. Oktober 2009 die neue Energieeinsparverordnung (EnEV), die noch mehr Energieeffizienz beim Bauen und Sanieren vorschreibt, berichtet Immowelt.de.

Bei Neubauten wurden einige Anforderungen deutlich verschärft: Häuser müssen insgesamt 30 Prozent weniger Energie verbrauchen als bisher – Richtwert ist der Jahres-Primärenergiebedarf. Gleichzeitig muss die Außenhaut eines Gebäudes um 15 Prozent besser gedämmt werden. Seit Anfang des Jahres gilt bereits: Der Energiebedarf eines Neubaus muss zum Teil mit Erneuerbaren Energien wie Biomasse oder Solarthermie gedeckt werden. Die daraus resultierenden Einsparungen können aber bei der Bedarfsberechnung der EnEV angerechnet werden, weiß Immowelt.de.

Wärmedämmung ist auch der Schwachpunkt vieler Altbauten. Wer nicht das gesamte Dach mit einer Dämmung versehen will, muss zumindest die oberste ungedämmte Geschossdecke über geheizten Räumen dämmen, wenn diese zwar nicht begehbar, jedoch zugänglich ist. Nachtspeicheröfen werden bald der Vergangenheit angehören: Altbauten mit mindestens sechs Wohneinheiten müssen langfristig mit einer neuen Heizanlage ausgestattet werden. Die Hausbesitzer können sich allerdings noch bis mindestens 2020 damit Zeit lassen. (Quelle: www.immowelt.de)

Neues Baumarkt­verzeichnis im Internet


Die Selbermacher von Wawerko.de haben ihre Do-it-yourself-Plattform um ein unabhängiges Baumarktverzeichnis erweitert, denn immer wieder steht der Heimwerker vor der Nachschubfrage und sucht die nächste Einkaufsmöglichkeit. Mit der neuen Baumarktsuche bei Wawerko.de findet man im Handumdrehen den nächsten Baumarkt in seiner direkten Umgebung – alle bekannten Baumarktketten Deutschlands sind hier erfasst.

Der Heimwerker muss nur seinen eigenen Standort (Postleitzahl, Stadt oder Straße) angeben und schon werden ihm die nächsten zehn Baumärkte in seiner Umgebung angezeigt. Wer im Suchergebnis auf seinen Lieblingsbaumarkt klickt, erhält sogleich eine Übersicht mit Adresse, Telefon und Öffnungszeiten des Baumarktes. Auf einer Landkarte wird der Standort des Marktes leicht erkennbar markiert. Und mit einem Klick auf »Routenplanung starten« wird sofort die Route von der Baustelle zum Baumarkt ermittelt und angezeigt. Die Strecke wird als Karte und Wegliste dargestellt. Selbstverständlich ist auch ein Ausdruck möglich. Die ewige Suche nach dem nächsten Baumarkt hat jetzt ein Ende – und zwar hier: www.wawerko.de/baumarktsuche).


(-mdl-)