Heft 227 August 2009
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Nullfünfer

Im »südlichsten Mainzer Vorort«

Fankultur fern der Heimat


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Mitten in der Sommerpause und mitten in München: Sieben Nullfünf-Fans (Stephan, Thomas, Malte, Martina, Rainer, Herbert und Micha) trudeln nach und nach in ihrem »Stadion« ein. Anlass ist die MAINZERin, die unbedingt wissen will, wie sich das Fanleben im »südlichsten Mainzer Vorort« gestaltet.

Woran erkennen sich Nullfünf-Fans? Am rot-weißen Outfit. Und woran erkennen sich Nullfünf-Fans aus Meenz in der Fremde? Am Gebabbel, neudeutsch: an der Sprachfärbung. Rainer Gmach kennt sich aus damit. Im August 2004 traf er auf dem Stuttgarter Hauptbahnhof einen rot-weißen Mainzer mit Fahrtziel München. Der erste Bundesligaauftritt der Nullfünfer musste während der Zugfahrt ausgiebig kommentiert werden – was sich der zufällig herbei geschlurfte dritte in München lebende Mainzer nicht entgehen ließ – und wo Mainzer in der Fremde einmal zusammengefunden haben, lassen sie sich so schnell nicht wieder los. Zumal wenn es Nullfünf-Fans sind.

Richtig los mit der Fanclub-Gründung ging es dann, als Martina Fischer in die Tasten gehauen hatte und im offiziellen Nullfünf-Forum gezielt nach Münchner Mainzern suchte. Direkt neben dem Bruchweg-Stadion aufgewachsen, vermisste die künftige »Chefin« das Fanleben schon lange. Ausgerechnet zum Spiel Mainz 05/Bayern München traf sich die »Mainz-Süd«-Keimzelle erstmals. Der Rest war Organisationssache und ganz viel Gebabbel: während Fahrten zu und von Spielen und in Internetforen wurde gezielt nach Nullfünf-Anhängern in München gesucht. Knapp 40 haben sich so bis dato zusammen gefunden, im Dezember 2006 auf einem Bierdeckel den Fanclub gegründet und unternehmen so einiges.

Jetzt geht’s los!


In der Spielfreien Zeit hat eigentlich auch das »Stadion« Sommerpause. Aber in diesem Juli spiel­te Bruce Springsteen im Münchner Olympiastadion. Also treffen sich seine Fans zum Vor- und Nachfeiern im »Stadion«, »Mainz-Süd« mit der MAINZERin mittendrin. Der »Boss« ist mit Schuld, dass »Mainz-Süd« in der Kneipe eine Heimat gefunden hat. Denn: einen Fanclub in der Fremde gründen ist eine Sache. Die Spiele der eigenen Mannschaft gemeinsam mit anderen Anhängern in einer von ganz anderen Fußballvereinen dominierten Stadt schauen zu können, ist eine andere Sache und bedeutet ein Stückchen Arbeit. Auch in München, wo ganz viele »Fremde« leben, arbeiten und in allen möglichen Fanclubs unterwegs sind.

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Nullfünfer Buwe und Nullfünfer Mädcher in ihrem Münchner »Stadion« (hinten, v.l.n.r.): Mischa, Stephan, Rainer, Kneipier Reinhard (unter dem Schal lugt seine Nase raus), (vorne v.l.n.r.): Thomas, Martina, Kneipier Holger, Malte und Herbert.

Die Nachfeier beim Bruce Springsteen-Konzert vor zwei Jahren führte die Nullfünf-Fans ins »Stadion an der Schleißheimer Straße« und öffnete so die Tür ins Fan-Zuhause. Als Fanclub-Chefin steht Martina für die Orga und ist offizielle Fanclub-Ansprechpartnerin, Rainer ist als »Hausmeister« also »Platzwart« für die Website zuständig. Die Heimspiele stehen im Münchner »Stadion« auf dem Programm, gemeinsam geht’s zu Auswärtsspielen (Hamburg ist alle Jahre wieder Pflicht), in den Isar-Auen trifft man (knapp die Hälfte der Mitglieder sind übrigens Frauen) sich zum Grillen, die Sattelfesten radeln schon mal zu Auswärtsspielen bis Augsburg (der Ersten Liga sei Dank heißt das nächste Radelziel Nürnberg), Oktoberfest muss eh sein und mit den Münchner Fans des FCK kommt man selten überein – was anscheinend logisch ist. Auch mit den »echten Münchnern« (nicht die im Hofbräuhaus, das sind Touris) ist nicht ganz einfach aus­kommen, vielleicht weil: Humor ist, wenn man trotzdem lacht?

Abgesehen von angemessen rot-weißer Kleidung, sind die Münchner Meenzer Buwe und Mädcher (im Alter von Mitte 20 bis Mitte 50) an 05-Logos auf dem Handy, Weizenbier-Gläsern und Frühstücksbrettchen, dem Autokennzeichen M-MZ-1905, ihrer Kontaktfreudigkeit und vor allem ihren Visitenkarten erkennbar: die Türme der Frauenkirche sind tatsächlich mit den Mainzer Dom-Türmen nicht zu verwechseln (und andere Assoziationen sind zumindest nicht beabsichtigt!). Tja und wenn dann zufälligerweise am 11.11. um 11 Uhr der Anpfiff für ein A-Junioren-Spiel im Olympiastadion ist, laufen die Mainz-Südler selbstverständlich mit roter Nase und Perücke, Weck, Worscht und Woi ein.


SoS

Infos: www.mainz-sued.net: Vor fünf Jahren, im August 2004 erste Anbahnungen, erster Stammtisch Herbst 2006, Fanclub-Gründung Dezember 2006, seit dem 18.04.2007 offizieller und stolzer Fanclub des FSV Mainz 05. Fanclub 160 übrigens. www.stadionanderschleissheimerstrasse.de: »Stadion«, die Kneipe beherbergt einige Fanclubs, die natürlich alle »ihre« Spiele schauen wollen. Mit zwei Großbildleinwänden etwas schwierig, aber machbar, denn Holger Brizius, der mit Reinhard Halduk zusammen die Fußballkneipe managt, folgt dem Prinzip: »Abstimmung mit dem (Bier-)Glas: Wer die meisten Anhänger mobilisiert, hat die größten Chancen, »sein« Spiel nicht nur zu sehen, sondern auch noch zu hören. Klar, die Kneipiers können von ihrer Fußballbegeisterung allein nicht leben.

Tipp: wer in München Fernseh-Fußball schauen will, sollte sich das »Stadion« nicht entgehen lassen. Und wenn die Nullfünfer in München »die Bayern« besiegen, macht Vor- und Abfeiern an der Schleißheimer Straße bestimmt Laune.



Analyse:

Der lange Weg aus der Zweitklassigkeit


Jubel

Das Negativimage »Zweitklassigkeit« ist abgelegt, die Bel Etage des deutschen Fußballs hat ihn wieder: Mit dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen startet der FSV Mainz 05 den zweiten Anlauf, sich im Fußballoberhaus langfristig zu etablieren. Vor zwei Jahren erst hatten sich die 05er aus Liga eins verabschieden müssen. Die Erinnerung daran ist also noch frisch, eine gehörige Portion Erfahrung vorhanden. Und trotzdem muss der FSV in vielen Bereichen ganz von vorne anfangen. Eine Vergleichsanalyse.

Vorspiel


Im Unterschied zu 2004 galten die Mainzer in der vergangenen Zweitligasaison bei vielen Experten als Aufstiegsfavorit Nummer eins. Der Druck auf das Team war also deutlich größer, die Erwartungshaltung bei den Fans und im Umfeld erheblich höher. Zudem hatte sich die Gallionsfigur Jürgen Klopp in Richtung Dortmund verabschiedet. Der Fels in der Brandung, der Motivator und das personifizierte Steh-Auf-Männchen war plötzlich nicht mehr da. Sein Nachfolger wurde von vielen Anhängern mit Skepsis betrachtet. Schließlich war Jörn Andersen in der Spielzeit zuvor mit den Offenbacher Kickers ins Amateurlager abgestiegen. Unter diesen Umständen war der am Ende beinahe schon souveräne Aufstieg eine mehr als beachtliche Leistung. Kurios: Obwohl die Mannschaft in der Rückrunde sogar einen Punkt mehr holen konnte und ein Mal weniger als Verlierer vom Platz ging, blieb die Hinserie in der Öffentlichkeit als »bessere Hälfte« hängen.

Spielfiguren:


War der erste Aufstieg für den Großteil des damaligen Kaders tatsächlich eine Premiere, verfügt das aktuelle Team bereits über jede Menge Erstliga-Erfahrung. »Spitzenreiter« in dieser Kategorie ist Mittelfeldroutinier Miroslav Karhan, der schon vor dem ersten Saisonanpfiff auf 173 Bundesligaspiele zurückblicken kann. Interessant ist dabei vor allem, dass alle Mannschaftsteile praktisches Oberhauswissen mitbringen – bis auf die Abteilung Attacke. Allein Flügelflitzer Chadli Amri hat schon einmal Erstligaluft geschnuppert, der Rest trägt den Titel »Novize«. Als Ausgleich werfen gleich fünf FSV-Stürmer Länderspielerfahrung in die Waagschale. Nicht die allerschlechteste Alternative.

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Die junge Garde auf dem Sprung in den Profikader: v.re. ab Pierré Kleinheider (schwarzes Trikot), Christian Telch, André Schürrle, Hasan Kaldirim, Viktor Riske, Benjamin Kessel

Figurentausch


Vor fünf Jahren ging man das Abenteuer Bundesliga mit vier Neuzugängen an (Hanno Balitsch und Michael Thurk kamen erst zur Rückrunde an den Bruchweg). Und auch dieses Mal (Stand Mitte Juli) sind es vier Verpflichtungen, die Manager Christian Heidel unter Dach und Fach bringen konnte. Und ebenso wie damals könnte eine Elf von Aufsteigern den ersten Anpfiff erleben. Einziger und gravierender Unterschied: Ließ Ex-Coach Jürgen Klopp Ranislav Jovanovic, Nikolce Noveski, Conor Casey und Benjamin Weigelt seinerseits ganz bewusst auf der Bank (oder sogar der Tribüne), droht seinem Nachfolger Jörn Andersen der Zwangsverzicht. Eugen Polanski und Filip Trojan fallen verletzungsbedingt aus, der Ägypter Gamal Hamza dürfte aus Fitnessgründen gegen Leverkusen nicht in der Stammelf stehen. Bleibt Neu-Keeper Heinz Müller. Dessen Einsatz ist aber, bedingt des Aufstiegs- und Dino-Bonus von Dimo Wache eher unwahrscheinlich. Eine mehr als unglückliche Konstellation.

Tauschplatz:


Was beim ersten Bundesligaabenteuer des FSV noch ein reines Luftschloss war, nimmt mittlerweile schon Formen an. Zumindest die Aushubarbeiten für das neue Stadion, die Coface-Arena, sind bereits im Gange. Geplanter Einzugstermin: Anfang 2011. So weit, so gut. Im Zug der Wohnbau-Affäre aber werden wieder schon längst verstummt geglaubte Rufe laut, das 60-Millionen-Euro Projekt doch noch zu stoppen. Frei nach dem Motto: »Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende«. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass aus der öffentlichen Bürgschaft ein mit (nicht vorhandenen) städtischen Mitteln finanziertes Groschengrab wird, verschwindend gering. Zu seriös war das Wirtschaften der 05er in der Vergangenheit. Dementsprechend dürften die Rufe auch ungehört verhallen, sind aber ein unangenehmes Störgeräusch, dass die Konzentration auf das Sportliche erheblich stören kann.

Platzwechsel:


Den wird es auch in dieser Saison kaum geben. Genauso wie in den vergangenen Jahren hat kaum ein Dauerkarteninhaber auf seinen Anspruch verzichtet, sind auch dieses Mal wieder 15.000 Saisontickets über den Ladentisch gegangen. Toll für den Finanzchef des FSV, der damit Planungssicherheit hat, was die Einnahmenseite angeht (und – bei einem Preisplus gegenüber dem Vorjahr von 20 Prozent und mehr – auch einige Euro zusätzlich in der Klubkasse). Blöd dagegen für die zahlreichen Fans, die beim Versuch, ihre Lieblinge live auf dem grünen Rasen sehen können, erneut in die (Fernseh-)Röhre schauen.

Wechselwirkung:


Als ob so ein Bundesligaaufstieg allein nicht schon Herausforderung genug wäre. Was können die 05er aus den vergangenen Erstligajahren mitnehmen? Von welchen Ereignissen profitiert das Team? Was wird eher zum Hemmschuh? Sind die fehlenden Erfahrungswerte eher ein Nachteil? Oder führen sie zu Unbeschwertheit und wirken befreiend? Welche Nebenkriegsschauplätze werden im Laufe des Jahres eröffnet? Und wie werden Mannschaft, Trainer und Verantwortliche damit fertig? Jede Menge und vielleicht noch nicht einmal alle Zusatzfragen und -probleme, die da auf den FSV warten. Probleme, die bewältigt werden müssen, soll das erklärte Ziel »Klassenerhalt« am Ende tatsächlich Realität werden. Das aber kann nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen. Team, Fans, Gönner und Sponsoren, aber auch das komplette Umfeld und dabei vor allem die Politik. Eine spannende, aber auch nicht ganz ungefährliche Konstellation.


Mario Bast


Eintrittskarte & Übernachtung

05-Fans auf Tour


Arena

Mainz 05 ist wieder Erste Liga! Und statt nach Rostock, Osnabrück, Koblenz oder Cottbus geht es künftig nach Stuttgart, Dortmund, Köln, Hamburg oder Berlin. In Städte, die fast alle ein verlängertes Wochenende wert sind. Warum also nicht das Nützliche mit dem Schönen verbinden und die Reise zum Auswärtsspiel zu einem ganz neuen Erlebnis machen? Vor allem in München und Berlin kann man so ein bisschen Weltstadtluft schnuppern. Attraktive Touristikpakete helfen dem Fan oft auch an Eintrittskarten zu kommen, wenn das Spiel längst ausverkauft ist.

05-Fans aufgepasst! Diese Saison könnten die Auswärtstickets rar wer­den. Zwar muss jeder Gastgeber in der Bundesliga dem Gastverein ein Zehntel seiner Eintrittskarten zur Verfügung stellen, die aber könnten bei steigender Nachfrage ganz schnell weg sein. Kein Grund zur Sorge, denn wer auch außerhalb des Mainzer Fan-Blocks leben kann, dem bieten sich inzwischen eine Reihe von Möglichkeiten, an gute Karten und preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten zu kommen.

So hält das Hotel Maritim in Gelsenkirchen für jedes Heimspiel der Schalker zwanzig Doppelzimmer und 40 Eintrittskarten in die Veltins Arena bereit. 127 Euro kostet die Übernachtung dort in der neuen Bundesliga-Saison pro Person im Doppelzimmer, 147 im Comfort-Einzelzimmer. Kostenlos ist der Bus-Service vom Hotel ins Stadion, eben­so zwei Softgetränke aus der Minibar.

Aber auch die Bundesligisten selbst mischen im Touristikgeschäft gern mit. So unterhält Hamburg mit HSV-Reisen ebenso ein Reisebüro wie München mit dem FC Bayern Tours. B.E.S.T.Travel heißt Borussia Dortmunds Reiseabteilung, Bayer Leverkusen ist mit BaySportsTravel im Geschäft. Alle Firmen bieten maßgeschneiderte Angebote, die vor allem von Fußballfans genutzt werden, die viel Wert auf Komfort und Sicherheit legen. »Familien mit Kindern«, sagt Robert Ostermeier, Ge­schäfts­führer beim FC Bayern Tours, »greifen gern auf unsere, fast immer schnell ausgebuchten Angebote zurück«. Auf Pakete, die in der Regel zwei Übernachtungen in 3- und 4-Sterne-Hotels und die passenden Sitzplätze in der Allianz-Arena enthalten. Leverkusens BaySportsTravel offeriert für die neue Saison ein Fan-Heimspielpackage für rund 100 Euro und ein ungleich teureres VIP-Paket, das neben der Übernachtung in einer Kölner Nobelherberge den VIP-Service des neuen Leverkusener Stadions enthält. Dortmund lockt die Mainzer mit einem Wiedersehen mit Jürgen Klopp, sowie mit einem Wertgutschein für den BVB-Fan-Shop und einer Sitzplatzkarte. Zur Übernachtung kann der Fan zwischen einem Tourist Class Hotel und einem First Class-Hotel wählen.

Mit das interessanteste Angebot aber hat der HSV aufgelegt, der zu jedem Heimspiel 30 Auswärts-Besuchern eine besondere Offerte macht. Im Preis von rund 500 Euro pro Person ist nicht nur der Zugang auf einen VIP-Sitzplatz und standesgemäßes Catering eingeschlossen, sondern auch eine Stadionführung mit Besuch des vereinseigenen Museums. Krönung aber ist die Über­nachtung im Mannschaftshotel Grand Elysee Hamburg, einem Luxushotel in Alsternähe. Aber natürlich können Sie beim HSV auch zum Low-Budget-Preis buchen, schlafen dann aber statt im Sterne-Hotel im Mehrbettzimmer eines Hostels.

Neben den Vereinen offerieren aber auch immer mehr Touristikämter Fußball-Pakete. So bietet die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main ein »Eintracht Frankfurt-Wochenende«, das eine Übernachtung mit Frühstücksbuffet, kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, Museums-Rabatte und ein Tribünenticket umfasst. Auch Stuttgart offeriert für seine Heimspiele eine eigene Pauschale. Dort sind Übernachtung und Eintritt ins Neckarstadion schon ab gut 60 Euro zu haben.

Und was bietet Mainz auswärtigen Fußball-Fans? »Wir haben nichts im Angebot«, heißt es bei der Touristik Centrale am Brand – und auch bei den 05ern will man von Angeboten wie in Dortmund, Hamburg, Berlin oder München nichts wissen. »Wir wollen so wenig Auswärts-Fans wie möglich im Stadion haben«, gab sich eine Pressesprecherin gelassen. Kurzsichtig aber ist das! Längst nämlich haben die Mainzer ihre Fans in der ganzen Republik, erfreuen sich immer mehr Bayern, Sachsen, Friesen, Pfälzer und Rheinländer an der stimmungsvollen und gewaltfreien Mainzer Stadionkultur. Attraktive Touristikpakete, die Stadionbesuch, Stadtführung und Übernachtung beinhalten, könnten diese gute Mainzer Image noch weiter aufwerten. Spätestens mit dem neuen Stadion also sollte man daran denken, dass in Mainz ein Fußball gepflegt wird, für den sich auch andere in dieser Republik interessieren. Was man in Sachen Fastnacht erfolgreich praktiziert hat, sollte auch im kickenden Karnevalsverein möglich sein: touristische Pakete um den Fußball zu schnüren, den derzeit wichtigsten Mainzer Exportartikel.


Spectator