Heft 220 Januar 2009
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Gesundheit

Mit Vitametik

Entspannt durchs Leben gehen


Vitametik-Behandlung

Ein wenig Mobbing von den Kollegen oder der ein und andere ungerechtfertigte Anpfiff vom Chef – Für solche »Lappalien« gibt in Zeiten wie diesen doch niemand mehr seinen Job auf. Von wegen. Für Heike Petrick aus dem rheinhessischen Mommenheim war genau das der Grund, ihrem Angestelltenleben ‚Goodbye‘ zu sagen und sich selbstständig zu machen. Eine etwas andere Erfolgsstory.

Ein wenig Mobbing von den Kollegen oder der ein und andere ungerechtfertigte Anpfiff vom Chef – Für solche »Lappalien« gibt in Zeiten wie diesen doch niemand mehr seinen Job auf. Von wegen. Für Heike Petrick aus dem rheinhessischen Mommenheim war genau das der Grund, ihrem Angestelltenleben ‚Goodbye‘ zu sagen und sich selbstständig zu machen. Eine etwas andere Erfolgsstory.

Rückblick: Nach ihrem Abitur hatte die heute 38-Jährige eine Bilderbuchkarriere hingelegt. Der Lehre als Reisverkehrskauffrau folgten ein Betriebswirtschaftsstudium an der Fachhochschule in Worms und der Einstieg ins Berufsleben. Rasch ging´s die Erfolgsleiter bergauf, bis hoch zur Assistentin der Geschäftsführung. Dann kam der Bruch: »Mein Chef wollte, dass ich bei einer Pressekonferenz das Wort führe, obwohl ich in dem Thema überhaupt nicht drin war«, erinnert sich die in Mainz Aufgewachsene mit sichtlichem Unbehagen zurück. Auf ihren Einwand, sie fühle sich deshalb unwohl bei der Sache, kam nur ein: »Sie machen das jetzt. Punkt«. Oder auch nicht: »Ich habe zehn Minuten nachgedacht, dann meine Kün­digung geschrieben, sie meinem Chef auf den Schreibtisch gelegt und das war´s dann«, erzählt Petrick.

Vom Computer an die Behandlungsliege


Ein Sprung ins Ungewisse, auch wenn für die Enddreißigerin der Weg längst vorgezeichnet war. Zwei Jahre zuvor war sie mit Reiki, einem ganzheitlichem Entspannungsverfahren aus Japan in Berührung gekommen. Danach war klar: Es würde Richtung Heilkunde gehen. Es folgte die Ausbildung zur Heilpraktikerin (»Während meiner Schwangerschaft, eine echte Prüfung«) und der Schritt in Richtung Vitametik, einer Behandlungsmethode, die sich in gewisser Weise an der Chiropraktik orientiert, sich aber ausschließlich auf den Bereich der Halsmuskulatur und des ersten Halswirbels konzentriert.

Demnach sollen sich bereits minimale Fehlstellungen dieses Wirbels, ausgelöst durch stressbedingte Verspannungen, auf die Gesamtstatik der Wirbelsäule und die Funktion des Nervensystems auswirken können. Mit gravierenden Folgen: »Das kann zu einer seitlichen Verschiebung der Wirbelsäule, zu einem Beckenschiefstand und einer unterschiedlichen Beinlänge führen, so wie bei mir«, sagt Heike Petrick und erklärt weiter, wie ihr die Vitametik geholfen habe, diesen Missstand zu beheben: »Mit einem sanften, sehr schnellen Druckimpuls auf die seitliche Halsmuskulatur wird die Information »Entspannung« simuliert.

Diese gelangt direkt ins Gehirn, wo eine Umprogrammierung von »Anspannung« auf »Entspannung« stattfindet. Das Gehirn schickt diese Information über das Rückenmark und alle Nervenbahnen in den Körper, so dass sich die Muskeln in einer Art Kettenreaktion entspannen können. So hat der Körper die Möglichkeit, selbst an den Stellen zu korrigieren, die es nötig haben, ob am Knie, am Magen oder am Auge. Auch die Wirbelsäule kann sich nun peu à peu aufrichten und den Beckenschiefstand bzw. die Beinlängendifferenz ausgleichen«. Das gehe natürlich nicht von heute auf morgen, sagt die alleinerziehende Mutter. Sie selbst sei erst nach etwa einem Jahr wieder ‚komplett gerade‘ gewesen. »Aber es funktioniert, das zeigen meine Röntgenbilder.«

Doppelter Stress – weniger Geld


Ihrer persönlichen Überzeugung steht bislang die Skepsis vieler Schulmediziner gegenüber – und die Unwissenheit möglicher Kunden. Und so ist neben der Arbeit in ihrer Praxis für die 38-Jährige noch ein weiteres Betätigungsfeld beruflich (über-) le­bens­wichtig: die eigene Öffentlichkeitsarbeit. »Seminare, Einzelgespräche, Info-Abende – das volle Programm eben«, lacht die Jung-Unternehmerin und vergisst dabei fast den praktischen Teil.

Heike Petrick
Heilpraktikerin
Heike Petrick

So werden Freunde, Verwandte und Bekannte schon einmal umsonst behandelt und als sprechende Werbeträger auf die Welt losgelassen. Mund-zu-Mund-Propaganda der etwas anderen (und anstrengenderen) Art. Doch trotz ihres unermüdlichen (Doppel-) Einsatzes, der immer positiven Grundhaltung (»Ich habe eine extreme Eigenmotivation, halte mir ständig meine Ziele vor Augen, das Wort ‚Aufgeben‘ gibt es für mich nicht«) haben ihre Einkünfte als selbstständige Vitametikerin noch lange nicht das Niveau ihres früheren Gehaltszettels erreicht.

Und trotzdem: »Ich würde alles noch einmal so machen«, betont Heike Petrick. »Ich habe mir meinen Traum erfüllt, auch wenn er ganz schön anstrengend war und ist.« Ein Satz, wie in Stein gemeißelt, der noch mehr an Ausdrucksstärke gewinnt, wenn man der Ex-Managerin dabei in die Augen schaut. Dann nämlich erkennt man ihren unerschütterlichen Glauben an ihren Traum und den Willen, dafür zu kämpfen.


Mario Bast

Infos/Kosten:
Sitzung 40 €, jede weitere 30 €.
Anwendung im Normalfall eine Sitzung 4-6 Wochen lang.

Weitere Infos:

www.vitametik-hp.de