Heft 218 November 2008
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Mainzer Weinsenat

Mainzer Weinsenat

Novotel als offizielles Domizil

Der Mainzer Weinsenat

Der Mainzer Weinsenat hat jetzt ein offizielles Domizil: Im Novotel auf der Mainzer Kupferbergterrasse wurde die entsprechende Beschilderung angebracht und die Kooperation mit dem Hotel besiegelt. Hotel-Direktor Walter Hubel gehört zu den Weinsenatoren, und in seinem Haus finden auch die jährlichen Weinproben des Weinsenats statt.

Was ist die wichtigste Intention des Weinsenats? Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Weinkultur in Mainz und Rheinhessen zu fördern und mit seinen Aktionen zur Image-Verbesserung des rheinhessischen Weines beizutragen. Dazu gehören die Pflege der Weintouristik und die Förderung des Weinabsatzes ebenso wie die Betreuung von Ehrengästen der Region und der Pflanzaktionen am Prominentenweinberg sowie die Förderung der Erforschung der Weininhaltsstoffe und ihrer Wechselwirkungen auf die Gesundheit.

Lech Walesa Auch auf den Stellenwert Rheinhessens als größtem deutschen Anbaugebiet und der Stadt Mainz als Hauptstadt des deutschen Weines will der Weinsenat aufmerksam machen. Dies dokumentierte sich bereits im April 2007, als mit der Pflanzung der ersten Reben der Mainzer Bischof und damalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann und ZDF-Intendant Markus Schächter den Grundstock für einen Prominentenweinberg in Mainz gelegt haben. Ein weiterer prominenter Pflanzer war zuletzt der ehemalige polnische Staatspräsident Lech Walesa. (Foto)

Deutscher Wein behauptet sich

Die Weine aus den deutschen Anbaugebieten haben im ersten Halbjahr 2008 gegen den Trend im gesamten Weinmarkt um 2,2 Prozent im Umsatz und um 1,1 Prozent im Absatz zugelegt. Der Lebensmittelhandel (LEH) inklusive Discountern hat seine Position als meist frequentierte Weineinkaufsstätte weiter ausgebaut. Hierzulande wurden dort in den ersten beiden Quartalen dieses Jahres rund 73 Prozent aller Weine und somit 2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum bezogen. Diese Entwicklung ging zulasten der Absätze im Weinfachhandel, der Weingüter sowie der übrigen Einkaufsstätten wie z.B. Tankstellen.

Weinexport leicht gestiegen

Der Umsatz mit deutschen Weinen im Ausland ist leicht gestiegen und die USA bleiben wichtigster Weinexportmarkt. Die Nettoausfuhren deutscher Weine betrugen im Zeitraum Juli 2007 bis Juni 2008 rund zwei Millionen Hektoliter im Wert von 394 Millionen Euro. Dies entspricht einem Wertzuwachs von zwei Prozent. Der Umsatz des gesamten deutschen Weinexports ist seit 2000 um 43 Prozent gestiegen. Sehr erfolgreich sind die deutschen Weinexporteure in China, Belgien, der Schweiz, Russland oder Norwegen.