Heft 218 November 2008
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Altersvorsorge

Postbank veröffentlicht Studie »Altersvorsorge in Deutschland 2008/2009«

Die Deutschen und ihre Rente

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Foto: djd

Die monatlichen Ausgaben der Berufstätigen in Deutschland für ihre private Altersvorsorge sind auf den niedrigsten Stand seit 2005 gefallen: Waren dies 2007 noch durchschnittlich 202 Euro unter denjenigen, die privat vorsorgen, sind es aktuell lediglich 188 Euro. Um dieses Minus von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr fiel auch der Anteil der Berufstätigen, die ihre Altersvorsorge überhaupt verstärken wollen. Unter allen Deutschen sagen 52 Prozent, dass sie keinen Ausbau der privaten Altersvorsorge planen. Lediglich das Interesse am Erwerb eines Eigen- heims und an Bausparverträgen hat sich gegenüber 2007 erhöht - dies jedoch zulasten anderer privater Vorsorgeformen wie etwa privaten Rentenversicherungen. Dies sind Kernergebnisse der Postbankstudie »Altersvorsorge in Deutschland 2008/2009«, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach zum sechsten Mal bundesweit repräsentativ durchgeführt wurde.

Fehlendes Wissen

Erstmals seit 2005 glaubt mit 41 Prozent eine Mehrheit der Berufstätigen in Deutschland, fürs Alter ausreichend vorgesorgt zu haben, 40 Prozent sehen dies nicht so und immerhin 19 Prozent sind unentschieden. Jedoch: 54 Prozent der Deutschen geben an, dass die Inflation in ihren Planungen zur Altersvorsorge »keine Rolle spielt«. Beim Thema »steigende Lebenserwartung« denken die Deutschen in die gleiche Richtung: 44 Prozent planen ihren Ruhestand ohne zu berücksichtigen, dass eine gestiegene Lebenserwartung auch eine Menge Geld kostet. Und dass, obwohl sie gleichzeitig laut Postbank Studie mit 83 Jahren ihre eigene Lebenserwartung deutlich über dem heutigen Bundesdurchschnitt schätzen. »Dass damit ausgerechnet zwei zentrale Aspekte der Altersvorsorge so wenig berücksichtigt werden, nämlich die Kaufkraft von Ruhestandsgeldern und die Länge ihres Bezugs, sollte jeden stark beunruhigen«, kommentiert dies Dr. Michael Meyer, Vorstandsmitglied der Postbank, vor Journalisten in Berlin.

Die Renten-Information richtig verstehen

Probleme bereiten manchem Versicherten sicherlich auch die individuellen jährlichen Renteninformation. Zu diesem Thema baten wir Stephan Degenkolbe, Geschäftsführer der Wilhelm & Degenkolbe GmbH um ein Statement: »Alle gesetzlich Rentenversicherten, die mindestens 27 Jahre alt sind und mindestens fünf Jahre Beiträge gezahlt haben, erhalten einmal pro Jahr die Renten-Information, quasi den Auszug aus dem eigenen Rentenkonto. Diese Renten-Information sollte jeder nutzen, um seinen Lebensstandard zu sichern.« Allerdings zeigt das eigene Konto Zahlen auf, die in keinem Fall wirklich ausgezahlt werden! Wie kann ich aber dann feststellen, ob ich vielleicht Versorgungslücken habe? Wie errechne ich die „wahren“ Rentenwerte? Was ist mit der Inflation? Wie entwickelt sich meine Rente die Kaufkraft betreffend? Werden nicht auch Krankenversicherungsbeiträge abgezogen? Und muss ich nicht auch noch Steuern zahlen? Kurzum:

Wie viel Rente bekomme ich denn nun ausgezahlt?

In den meisten Fällen leider viel weniger als gedacht. Besonders diejenigen, die noch viel Zeit bis zur Rente haben, werden vom Kaufkraftverlust voll getroffen. Für das Geld, das im Alter fehlt, muss ich selbst vorsorgen. Übrigens steht auch das in der Renten-Information, dort nämlich im letzten Absatz. Holen Sie sich professionelle Hilfe zum Lesen Ihrer Renten-Information. Nur wer richtig informiert ist, kann die richtigen Schritte unternehmen. Die Wilhelm & Degenkolbe GmbH in Mainz-Gonsenheim hat eine Rentenmappe entwickelt, mit der Sie ganz leicht Ihre wahre Rente erkennen. Nehmen Sie Kontakt auf, denn die Absicherung der Existenz bedarf professioneller Vorsorgeplanung.« (Tel.: 06131 - 24 052-0; degenkolbe@email.de)


(mdl)