Heft 217 Oktober 2008
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Weihnachtsfeier

Die ganze Firma feiert

Stilvoll, rustikal und mit dem schönsten Blick auf Mainz

Battenheimer Hof
Battenheimer Hof

Vorweihnachtliche Geselligkeit in Firmen und Behörden hat ihren ureigenen Reiz. Der MAINZER hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Varianten des besinnlichen Miteinanders beschrieben – vom gemeinsamen Zug über den Weihnachtsmarkt bis zum durchorganisierten Großereignis in der Betriebskantine. Und so mancher Leser mag sich dabei die Frage gestellt haben, ob das von uns Geschilderte eigentlich noch »normal« oder schon eher »extrem« ist. Wie sehen eigentlich im Ausland betriebliche Weihnachtsfeiern aus? Sind sie mit den unsrigen vergleichbar? Um das herauszufinden haben wir unseren Haus-Ethnologen ins ferne Dänemark geschickt.

DÄNISCHE EPISODEN

Die erste Nachricht unseres Mitarbeiters klang wie eine IKEAKühlschrankmarke: »Julefrokost«. Rein linguistisch gesehen eine Verbindung von »Jul« (Weihnachten) und »frokost« (Mittagessen) – und damit zugleich eine der scheinheiligsten Untertreibungen aus der skandinavischen Vorweihnachtszeit. Zugegeben, man trifft sich schon mittags – und gegessen wird auch viel und reichlich. Und damit man auch alles gut verdaut, hat fast jeder eine Flasche Hochprozentigen mitgebracht. Was in biederen rheinhessischen Betrieben ein Stirnrunzeln in der Vorstandsetage erzeugen würde, ist hier selbstverständlich: Der Alkoholkonsum ist ein Beachtlicher: Aquavit, Gammel Dansk, hochprozentiges Weihnachtsbier (Julebryg) und Glühwein (Glogg) sind fester Bestandteil der Buffets – mit ihrer Hilfe liegen jahreszeitliche Spezialitäten wie die in Zucker gebratenen Kartoffeln nicht ganz so schwer im Magen.

MILCHREIS FÜR NISSER

Der Erstausschanktag des Julebryg (»J-Dag«), meist Anfang November, ist übrigens ein weiterer Grund für ausgelassene Festivitäten bei unseren nördlichen Nachbarn. Bei den Nicht-Alkoholika fallen die Unmengen von Milchreis auf. Er wird mit einer Mandel als traditioneller Nachtisch serviert bzw. in großen Schüsseln auf den Dachboden gestellt – damit die Nisser (Weihnachtskobolde) gut gestimmt werden und nicht in den nächsten 365 Tagen das Haus auf den Kopf stellen. Wer übrigens auf die im Reisbrei versteckte Mandel beißt, hat einen Sonderpreis verdient. Bei Betriebsfeiern meist eine Flasche Aquavit. Da geht es in Mainz und Rheinhessen doch wesentlich gesitteter zu – besonders dann, wenn beim Glühwein auf »Zusatzstoffe« verzichtet wird. Importfähig wäre höchstens die Kobold-Idee: Was immer im Betrieb schief läuft ist einzig und alleine die Schuld von Nisser. Eine Plattform, auf die sich Aufsichts- und Betriebsrat eigentlich immer schnell einigen könnten.

RECHTZEITIG BUCHEN

Voraussetzung für eine gelungene betriebliche Weihnachtsfeier sind allerdings nicht nur der richtige Umgang mit Alkoholika und Haus-Kobolden. Es beginnt schon viel früher – und ganz pragmatisch: mit der rechtzeitigen Buchung. Wer außerhalb der eigenen vier Wände feiern möchte muss sich früh genug umsehen. Und wer eine passende Lokalität gefunden hat tut gut daran, sie gleich auch fürs folgende Jahr zu reservieren. Wenn Sie noch am suchen sind – wir haben zwei Tipps für Sie:

GUTSSCHÄNKE BATTENHEIMER HOF

Wenn Sie typisch rheinhessisches Ambiente suchen – nicht allzu weit von Mainz entfernt und einfach zu erreichen – ist der Battenheimer Hof in Bodenheim genau das richtige für Sie. Bis zum Bahnhof sind es nur rund 50 Meter. Das Haus verfügt außerdem über einen eigenen Parkplatz für Busse und PKWs. Die rustikal eingerichteten Gewölbekeller werden Sie begeistern, der Service ist perfekt und die Karte bietet eine große Auswahl regionaler Spezialitäten. Dass der Chef aus Österreich kommt, ist ebenfalls nicht zu übersehen bzw. zu schmecken. Und auch die umfangreiche Weinkarte bietet hervorragende Spezialitäten aus vielen Regionen. Das »Schnapsbüchlein « ist schon legendär – und in Qualität und Quantität unübertroffen. Der Slogan des Hauses lautet »Das kleine Stück Toskana in Rheinhessen« Die Anlage des Gutshofes und die rustikalen Kellerräume der Gutsschänke können einen ländlichen aber auch festlichen Rahmen für Veranstaltungen jeglicher Art bieten. Im Battenheimer Hof finden Sie Räumlichkeiten, die Platz für Veranstaltungen ab zehn Personen bieten. Der Große Saal fasst bis zu 125 Personen. Bei einem Besuch in der Gutsschänke erhalten Sie die aktuellen Menue- oder Buffetvorschläge. Oder schreiben Sie einfach eine e-mail: johannes.egger@battenheimerhof.com (Infos: www.battenheimerhof.com)

RESTAURANT IM BOOTSHAUS »DOMBLICK«
Domblick
Domblick

Sicher kennen Sie den alten Witz: »Was ist das Schönste in Wiesbaden? Der Bus nach Mainz!« – Wenn wir Ihnen jetzt das Restaurant »Domblick« empfehlen, dann nicht (nur), weil man hier von Kostheim aus die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt von ihrer schönsten Seite bewundern kann. Hier möchten die Besitzer ihre Gäste mit Freude und gastronomischer Erfahrung verwöhnen und sie in ein stilvolles und gemütliches Ambiente einladen. Das Lokal verfügt nicht nur über eine besondere Atmosphäre, sondern auch über einen tollen Panoramablick auf die Stadt Mainz. Und auch bei Dunkelheit lohnt sich der Blick nach draußen, wenn sich die Mainzer Silhouette romantisch im Rhein spiegelt. Parkmöglichkeiten sind übrigens ausreichend vorhanden. Man merkt auch: den Besitzern ist daran gelegen ihren Gästen ein Stück Urlaub in den Alltag zu holen, was auch dazu veranlasst hat, den kleinen Gästen Kindergerichte, einen Räuberteller (zum Mitessen bei Mama und Papa) und einen kleinen Spielplatz anzubieten. Die Küche legt großen Wert darauf, nur frische und saisonale Lebensmittel zu verwenden. Aktuell finden sich auf der Karte u.a. frische Hafermastgänse, und eine ganze Heideente für 2 Personen in Orangensauce. Ab 1. November ändern sich die Öffnungszeiten: Montags bis samstags kann man sich von 17 - 22 Uhr verwöhnen lassen; sonntags gibt’s ab 10.30 Uhr Brunch und ab 15 Uhr Tanztee. Der ideale Ort für eine Weihnachtsfeier – der Platz reicht für ca. 140 Gäste.
(Infos: www.restaurant-domblick.de; Reservierungen erbeten unter 06134 / 22439)


(-mdl-)