Heft 217 Oktober 2008
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Bauen & Sanieren

Energie sparen, Kosten senken, Räume veredeln:

Neue Herausforderungen für Bauherren

Auf Hauseigentümer und Bauherren kommen 2008 und 2009 einige Neuerungen zu nicht nur durch das Energie- und Klimapaket. Hier die wichtigsten Fristen und Vorschriften im Überblick vor:

ENERGIEAUSWEISE

Seit 1. Juli 2008 müssen Eigentümer von Wohngebäuden, die bis Ende 1965 erbaut wurden, Mietund Kaufinteressenten einen Energieausweis vorlegen. Der Ausweis macht auf den ersten Blick deutlich, ob das Gebäude einen hohen oder niedrigen Energieverbrauch erwarten lässt ob es im roten oder grünen Bereich steht. Das ermöglicht Verbrauchern den Vergleich verschiedener Objekte bundesweit. Zudem enthält der Ausweis Vorschläge für sinnvolle Sanierungsmaßnahmen, die den Energieverbrauch deutlich senken können. Ab dem 1. Januar 2009 gilt diese Pflicht dann auch für Besitzer jüngerer Wohngebäude.

ENERGIE EINSPAREN

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) enthält die gesetzlichen Anforderungen an die energetische Qualität aller Gebäude. Sie legt fest, wie hoch der Energiebedarf von Neubauten sein darf und welche Mindeststandards bei Sanierungen eingehalten werden müssen. Ab dem 1. Januar 2009 gelten verschärfte Anforderungen: Durch hohe Energiepreise und ausgereifte Technologien sind viele neue Sanierungsmaßnahmen wirtschaftlich sinnvoll geworden. Im Schnitt werden die Anforderungen für Neubauten und bestehende Gebäude um 30 Prozent verschärft.

ERNEUERBARE ENERGIEN

Ebenfalls ab Januar 2009 müssen Hausbesitzer bei Neubauten einen Teil ihrer Wärme aus Erneuerbaren Energien produzieren also mit Solarwärmeanlagen, Wärmepumpen oder Biomasseheizungen. Hausbesitzer können auf ausgereifte Techniken zurückgreifen und zwischen verschiedenen Systemen wählen: zum Beispiel Holzpellet- Heizungen, thermische Solaranlagen in Kombination mit normalen Heizungen oder Wärmepumpen. Wer keine Erneuerbaren Energien nutzen will, muss sein Haus deutlich besser dämmen, als es die Energieeinsparverordnung vorschreibt, um einen geringeren Energiebedarf zu erreichen.

BERATEN UND FÖRDERN

Es ist keine Pflicht, aber jede Modernisierung sollte mit einer Analyse des Gebäudes durch einen Energieberater beginnen. In der auf das jeweilige Gebäude und die Anforderungen des Eigentümers maßgeschneiderten Lösung, sind einzelnen Bauteile wie Außenwände, Fenster oder Heizung begutachtet, die Wirtschaftlichkeit möglicher Sanierungsmaßnahmen ist überprüft und mit konkreten Empfehlungen ergänzt. Zahlreiche Maßnahmen, die helfen Energie einzusparen, werden vom Staat mit zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen gefördert. Der dena-Fördermittelrechner zeigt die Förderprogramme des Bundes, der Länder und Kommunen. Hier finden Interessenten außerdem weitere Informationen zur energieeffizienten Sanierung, zum Energieausweis und zum Einsatz Erneuerbarer Energien.
(Info: www.zukunft-haus.info/de.html)

MASSGESCHNEIDERTE KÜCHENPLANUNG

Die Beratung vor Ort ist die wichtigste Vorraussetzung um eine optimale Raumaufteilung und Raumnutzung beim Planen einer maßgeschneiderten Einbauküche zu erzielen, die auf einem Grundrissplan oft nicht zu erkennen ist. Anhand verschiedener Küchenfronten, Arbeitsplatten und Farbmuster aus verschiedenen Materialien können die Lichtverhältnisse eines Raumes mit den Vorlagen viel besser abgestimmt werden. Möchten Sie Ihre Küche umgestalten und wissen nicht wie? Dann profitieren Sie von Barbara Barths langjährigen Erfahrungen. Sei es eine Farb-, Material- oder Stil-Beratung, eine Geräte-Beratung oder die Anordnung der Möbel, gemeinsam entwickelt sie mit Ihnen Ideen, um Ihre Wünsche stilvoll und individuell zu verwirklichen.
(Info: www.mobile-kuechenplanung.de)

RAUMVEREDELUNG, DIE VERZAUBERT

Mit seinen Raumkonzepten weckt Michael Gmall Emotionen. Beim ersten Gespräch mit den Kunden stehen deren Wünsche im Vordergrund. Dabei hört er genau zu und versetzt sich tief hinein in die Vorstellungen seiner Gesprächspartner. Erst dann kommen die Ideen des »Raumveredelers« hinzu. Vielfältige Gestaltungsvorschläge in seiner Harxheimer Kreativschmiede zeigen eindrucksvoll, wie traditionelle Handwerkstechniken in Verbindung mit kunsthandwerklicher Oberflächenveredelung die Raumausstrahlung optimieren. »Farbe und Licht gehen eine Symbiose ein, die für die Gestaltung von besonderen Wohnrefugien unbedingt berücksichtigt werden müssen«, lautet das Credo vom Michael Gmall, der aus Ihrem Zuhause eine Oase der Sinne machen kann. Gönnen auch Sie sich ein Stück mehr Lebensfreude!
(info: www.raumveredelung.de)


(-mdl-)