Heft 216 September 2008
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Firmenjubiläum Novo Nordisk

Novo Nordisk:

»Glücksfall für Mainz«


Das Dänische Pharmaunternehmen Novo Nordisk feierte am 6. August 50-jähriges Jubiläum in Deutschland.

Geschäftsführer David Albachten
Geschäftsführer David Albachten
Der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel brachte es in seinem Grußwort auf den Punkt: Die Ansiedlung der Novo Industrie GmbH im Jahre 1958 war ein »Glücksfall« für seine Stadt gewesen. Aus der deutschen Niederlassung des Unternehmens, das fünf Jahre zuvor das erste verzögert wirkende Insulin auf den Markt gebracht hatte und mit zunächst nur wenigen Mitarbeitern in eine Villa am Römerwall gezogen war, hat sich in den letzten 50 Jahren ein wichtiger Arbeitgeber für die Landeshauptstadt entwickelt. Novo Nordisk so der neue Name, nachdem man mit Nordisk Gentofte fusionierte hat seinen Hauptsitz in Dänemark und aktuell rund 23.600 Mitarbeiter in 79 Ländern. Allein die neue Deutschlandzentrale auf dem Lerchenberg bietet über 450 Arbeitsplätze. Novo Nordisk gilt als Pionier in der Insulinherstellung und ist heute Weltmarktführer in der Diabetes-Versorgung. Bekannt ist er vor allem für sein umfangreiches Produkt-Portfolio an Insulinen und modernen Insulin-Injektionssystemen.

Ministerpräsident Kurt Beck
Ministerpräsident Kurt Beck
Ministerpräsident Kurt Beck überbrachte Grüße des Landes und bemerkte, dass Deutschland früher einmal die »Apotheke der Welt« gewesen sei. Optimistisch wies er darauf hin, dass das Mainzer Umfeld durch die Johannes Gutenberg-Universität, die angesiedelte Pharmaindustrie und die gute Ausbildung der Bevölkerung ein idealer Standort für das Unternehmen sei. Doch man dürfe mit dem Erreichten nie zufrieden sein. Deshalb begleite die Landesregierung auch positiv weitere Investitionen. Nirgendwo sonst ließen sich Investitionen schneller umsetzen als in Rheinland-Pfalz. Darauf, so Beck, sei er bereit auch eine Wette einzugehen. Worte, die der deutsche Geschäftsführer David Albachten sicherlich gerne gehört hat: Sein Unternehmen investiert jährlich 700 Mio. Euro alleine in die Diabetes-Forschung und damit auch in die eigene Innovationskraft und Zukunft. Sehr zufrieden zeigte sich auch der dänische Botschafter Carsten Sondergaard, der auf die dänischen Wurzeln des Unternehmens hinwies und wie seine Vorredner die hohe Qualität des deutschen Marktes unterstrich.