Heft 216 September 2008
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Magazin

Selection Rheinhessen

Start mit Spitzenmenue


Selection

Die Selection Rheinhessen, die es bereits seit 1992 gibt, ist jetzt zum ersten Mal mit einer Kulinarischen Vorpremiere gestartet. In der ehemaligen Kirche des Wormser Andreasstifts (Bild) kredenzten Wolfgang Dubs (Rτtisserie Dubs, Rheindürkheim) und Eva Eppard (Andante im Atrium-Hotel, Mainz) ein fünfgängiges Spitzenmenue, das zugleich auch den Auftakt zum »Weinherbst in Rheinhessen« (19. September bis 31. Oktober) bildete. Je zwei Selectionsweine begleiteten die einzelnen Speisen.

Die Selection Rheinhessen umfasst in diesem Jahr 54 Weine – 35 weiße, 19 rote – aus 30 Weingütern, von denen neun erstmals dabei sind. Die Weißweine stammen sämtlich aus dem Jahrgang 2007, die Rouges kommen überwiegend aus der 2006er Lese. Grundvoraussetzungen für die Winzer zur Teilnahme an der Selection Rheinhessen sind diese: Es kommen nur so genannte klassische Rebsorten von mindestens 15 Jahre alten Rebstöcken in Frage, die Trauben müssen ertragsreduziert und von Hand gelesen sein. Als Trend ist die deutliche zahlenmäßige Zunahme der Silvanerweine zu erkennen, die mit zehn Exemplaren diesmal immerhin 19 Prozent der Gesamtkollektion ausmachen. Führend bei den Weißweinen – und insgesamt – ist nach wie vor der Riesling (36 Prozent), die Rotweine dominiert der Spätburgunder (26 Prozent).

In 13 Weingütern können deren aktuelle Kreszenzen beim »Tag der offenen Selectionsbetriebe« am Samstag, 6. September, von 13 bis 19 Uhr, probiert werden. Info: www.rheinhessenwein.de, Suchbegriff »Selection Rheinhessen«.

2 x 3 = 3 : 3

Saisonstart für den FSV Mainz 05


Fußball hat mit mathematischer Logik nicht viel zu tun – das ist eine der Schlussfolgerungen, die man aus dem ersten Auftreten der 05er in der neuen Saison ziehen kann. Ein klares 3:0 zur Halbzeit gegen den Erzrivalen aus Kaiserslautern – und nur bei den größten Pessimisten (oder Realisten?) legte sich die Spannung noch nicht. Zu Recht wie sich herausstellte – am Ende gab’s »nur« ein 3 : 3. Die »Schuldigen« waren von den Fans schnell ausgemacht: Torwart Dimo Wache (der wirklich nicht seinen besten Tag hatte) und der Mann in Schwarz, der einen zweifelhaften Elfmeter für die Pfälzer gab (andererseits aber bei einem Tor der Mainzer auch sehr großzügig war). Und so notieren einige die ersten beiden Punkte »die uns nachher beim Aufstieg fehlen werden« während die anderen überzeugt sind, dass es mit Soto noch besser laufen wird – und »die Neuen« doch eigentlich gut drauf waren. Fazit: Der Aufstieg ist nach dem ersten Spieltag noch nicht entschieden – und nervenaufreibend wird es wie in allen Jahren zuvor.

Parken aufs Haus


Susanne Sauerland (PMG) und 
Martin Lepold (Werbegemeinschaft)
Susanne Sauerland (PMG) und Martin Lepold (Werbegemeinschaft)

Ab dem 1. September gibt e s folgende Rabatt-Aktion der PMG (Parken in Mainz GmbH) und der Werbegemeinschaft des Mainzer Einzelhandels: »Parken aufs Haus«. In allen der Parkhäusern der PMG (Parkhaus Rathaus, Parkhaus Löhrstraße, Parkhaus Schillerplatz, Parkhaus Deutschhausplatz, Parkplatz Schloss, Parkhaus Theater, Parkhaus CityPort, Rheinufergarage, Parkhaus Römerpassage, Parkhaus Kronberger Hof, Parkhaus CineStar, Parkhaus Bonifazius Türme, Parkhaus Wallstrasse, Parkhaus Taubertsberg, Parkplatz Martin-Luther-King-Park, Parkplatz Unikliniken Kerngelände, Parkhaus Unikliniken Urol./Ortho./ Kons., Parkhaus Unikliniken Zahnklinik, Parkhaus Augustusplatz) können die von den Einzelhändlern ausgegebenen Parktickets eingelöst werden. Auf Initiative der Werbegemeinschaft ist in Zukunft für einkaufende Kunden das Parken in Mainz im Idealfall kostenlos. Die an der Aktion beteiligten Einzelhändler und die PMG teilen sich die Parkkosten, die teilnehmenden Händler sind an dem Logo erkennbar und im Internet unter www.PMG-mainz.de abrufbar. Als Vorsitzender der Werbegemeinschaft stellt Martin Lepold schon jetzt fest, dass viele Händlerkollegen begeistert auf die Aktion reagieren, weil damit die Negativ-Werbung wegen der hohen Parkkosten endlich vom Tisch ist. Außerdem hofft er, dass diese Gemeinschaftsaktion Vorbild sein kann für weitere sinnvolle Partnerschaftsmodelle. »Auf jeden Fall« so Martin Lepold, »ist das ein positives Signal für die Einkaufsstadt Mainz!«

Weinerlebniszentrum im Zollhafen


Dr. Michael E. Coridaß und Detlev Höhne
Dr. Michael E. Coridaß und Detlev Höhne bei der Präsentation des Projekts »Weinerlebniszentrum« im Mainzer Zollhafen

Einen neuen Mainzer Konsens löst das von Stadtwerke-Vorstand Detlev Höhne vorgestellte Projekt eines »Weinerlebniszentrums« aus. D abei handelt es sich um die grundlegende Neugestaltung des alten Weinlagergebäudes im Zollhafen. Ein Architekturwettbewerb soll aufsehenerregende Lösungen bieten, auf 1.300 Quadratmetern soll man Wein in einer neuen Dimension erleben können. Der Mix aus Wohn- und Büroflächen, Gastronomie- und Veranstaltungsräumen soll Touristen, Fachleute und Weinliebhaber ansprechen. Das Projekt passt genau in die Bestrebungen von Mainz im internationalen Reigen der Weinhauptstädte (Great Wine Capitals) ein wichtiges Wort mitzureden – deshalb werden im November die Architekten -Entwürfe dem internationalen Weinpublikum auf der Jahresversammlung der Great Wine Capitals in Kapstadt vorgestellt. Michael E. Coridaß, Geschäftsführer der Architektenkammer ist begeistert von diesem Projekt, da sich die Architektenkammer schon seit Jahren um die optimale Verknüpfung von Wein und Architektur bemüht und er führt aus: »Das Ambiente des alten Weinlagergebäudes wird durch zeitgenössische Gestaltungsvorschläge zusätzliche Attraktivität und hohe Qualität gewinnen.«

Ob VDP oder Mainzer Weinsenat, Oberbürgermeister Beutel oder Wirtschaftsdezernent Ringhoffer, oder SPD und CDU – das Lob für diese Initiative ist einhellig. Bei so viel Zustimmung übersieht man, dass hinter dem Projekt ein kaufmännisches Kalkül steht. Mit der spektakulären Kunsthalle, einem bundesrepublikanisch einmaligen Weinerlebniszentrum und weiteren öffentlichen Gebäuden als Magnete schaffen die Stadtwerke es, dass das neue Stadtviertel Zollhafen schon vor Baubeginn eine hohe Attraktivität besitzt und dadurch die spätere Vermarktung erleichtert wird. Die intelligente Verknüpfung von interessantem Nutzungskonzept, Stadtentwicklung und Wertsteigerung durch Attraktivität macht das einhellige Lob aus aller Munde nachvollziehbar.

Hallo Radfahrfreunde!


Kennen Sie eigentlich die »Wasserspeicher-Routen«? Anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums hatte die WVR (Wasserversorgung Rheinhessen GmbH) vor einigen Jahren die Idee, zwei Fahrradwege entlang der interessantesten (und von vielen kaum noch wahrgenommenen) Wasserhochbehälter der Gründungsjahre auszuschildern und zu pflegen. Sie bringen den Gästen nicht nur die Geschichte der Industriedenkmäler näher, sondern gleichzeitig auch die rheinhessische (Kultur-)Landschaft und die regionale Küche. Kein Wunder, dass das Projekt »Wasserspeicher-Route« auf positive Resonanz stößt. Und das Potenzial scheint noch nicht ausgeschöpft: »Derzeit stehen wir mit der Rheinhessen-Information GmbH in Ingelheim im Dialog, um den Bekanntheitsgrad der Route weiter zu steigern«, erklärt Dr. Klaus Hoffmann von der WVR. Und eine neue Karte – jetzt auch mit Höhenprofil – ist ebenfalls schon in Arbeit. Denn die Nachfrage wächst – bei Einheimischen und Touristen.

Weitere Infos, auch Downloadmöglichkeit für die Broschüre: www.wvr.de