Heft 214 Juli 2008
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Ausbildung

Sieben neue und drei modernisierte Ausbildungsberufe!

Ausbildungsberufe ab Sommer 2008!


Mädchen im technischen Beruf
Mädchen in technischen Berufen sind bei BFE sehr willkommen

Jedes Jahr entstehen neue Ausbildungsberufe bzw. bereits bestehende Berufe werden modernisiert und so den Anforderungen der Wirtschaft angepasst. Wie das Bundesinstitut für Berufsbildung in seinem aktuellen »Newsletter Ausbildung plus« mitteilt, treten zum 1. August 2008 voraussichtlich Ausbildungsordnungen für sieben neue und drei modernisierte Ausbildungsberufe in Kraft.

Zwei neue Ausbildungsberufe richten sich an die Unternehmen der Automatenwirtschaft: Der 2-jährige Beruf »Fachkraft für Automatenservice« beinhaltet den Service rund um den Automaten sowie die überprüfung und Störungsbeseitigung. Darauf aufbauend können die Automatenfachleute (3 Jahre) in kaufmännischen Geschäftsprozessen sowie in den Bereichen Personalwirtschaft, Kommunikation und Marketing ausgebildet werden. Potentielle Arbeitgeber sind zum Beispiel Verkehrsunternehmen, gastronomische Betriebe und Spielstättenbetreiber.

Im gewerblich-technischen Bereich wird als neuer Beruf der/die »Produktionstechnologe/-in« angeboten. Auszubildende dieser Fachrichtung wirken bei der Prozessentwicklung in den Betrieben mit und arbeiten an der Schnittstelle zu Zulieferern und Abnehmern von Betriebsmitteln.

Ebenfalls neu im gewerblichtechnischen Bereich ist der Beruf Speiseeishersteller/-in (2 Jahre).

Für die Sicherheitsbranche ist neben dem bereits bestehenden Beruf »Fachkraft für Schutz und Sicherheit« die neue 2-jährige Qualifizierung für eher praktisch begabte Jugendliche zur »Servicekraft für Schutz und Sicherheit« vorgesehen. Dieser Beruf konzentriert sich auf fachliche Themen, ohne betriebswirtschaftliche Inhalte zu vermitteln.

Im Dienstleistungsbereich ist der Ausbildungsberuf »Personaldienstleistungskaufmann/- frau« neu entstanden, den nicht nur Personaldienstleistungsunternehmen sondern auch Personalabteilungen von Unternehmen ausbilden können. Qualifiziert werden die Auszubildenden beispielsweise in der Personalbeschaffung, der Arbeitnehmerüberlassung und in der Vermittlung. Abschließend sei noch der Beruf des/der Fotomedienfachmanns/- frau erwähnt, der eine Ausbildungsdauer von drei Jahren aufweist und in dem die Auszubildenden unter anderem fotobezogene Dienstleistungen verrichten, Kunden beraten und Produkte verkaufen. Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen den Besuch der Homepage des Bundesinstituts für Berufsbildung www.bibb.de.


AUSBILDUNGSMEILE AUF DER RPR1. RHEINLAND-PFALZ


»Eine gute Ausbildung ist der beste Garant für eine erfolgreiche berufliche Zukunft!« Dieser Satz ist nicht so altbacken wie er klingt - im Gegenteil, er ist brandaktuell! Wer die Chance haben will, seinen beruflichen Weg selbst in die Hand zu nehmen, der kommt auch heute um eine solide Qualifizierung nicht herum. Eine Möglichkeit für eine solch solide Qualifizierung ist eine Ausbildung im Handwerk, im Dienstleistungsbereich oder in der Industrie.

In Deutschland werden rund 350 Berufe ausgebildet. Unter diesen findet sich für jeden Geschmack und jede Begabung das Richtige. Viele Jugendliche, die über eine Ausbildung nachdenken, kennen aber nur eine kleine Auswahl an Berufen. Dabei ist ein guter überblick über das Angebot durchaus hilfreich.

Trotz der großen Zahl an angebotenen Ausbildungsplätzen ist die Konkurrenz in den beliebtesten Berufen wie beispielsweise Friseurin bei Mädchen und KFZ-Mechatroniker bei Jungen nach wie vor sehr groß, während andere Branchen inzwischen ihre Ausbildungsplätze nicht mehr besetzen können. Hier schlummern viele Entwicklungsmöglichkeiten und manchmal gibt es zum Traumberuf durchaus vergleichbare Alternativen. Man muss sie nur kennen.

Eine Möglichkeit, Berufe kennen zu lernen, sich zu informieren oder auch ganz praktisch Berufe auszuprobieren bietet die rheinland-pfälzische Landesregierung am 2. August mit einer spannenden und mittlerweile traditionellen Veranstaltung an: Im Rahmen des Musik-Festivals »RPR1. Rheinland- Pfalz Open Air« richtet das Wirtschaftsministerium inzwischen zum 4. Mal eine Ausbildungsmeile aus. Auf dem Deutschhausplatz präsentieren Kammern, Verbände und Unternehmen die verschiedensten Ausbildungsberufe, und in den vergangenen Jahren ist vor Ort auch schon mal der eine oder andere Ausbildungsvertrag unter Dach und Fach gebracht worden. Deshalb: Vorbeischauen


BFE STUDIO UND MEDIEN SYSTEME GMBH

Mädchen im technischen Beruf
Bewerbungen von Mädchen für technische Berufe bei BFE sehr willkommen

Die BFE Studio und Medien Systeme GmbH aus Gonsenheim blickt auf eine über 20-jährige erfolgreiche Ausbildungstradition zurück. Das Systemhaus übernimmt die Planung und den Bau kompletter TV- und Hörfunkstudios bei öffentlich-rechtlichen sowie privaten Rundfunkanstalten weltweit. Außerdem ist die BFE in den Geschäftsfeldern übertragungswagen und Medientechnik aktiv. Hierfür übernehmen im Fertigungsbereich z.B. die Abteilungen Mechanik, Schreinerei und Elektrotechnik wichtige Aufgaben. Angehende Auszubildende können zwischen folgenden Ausbildungsberufen wählen:

  • Konstruktionsmechaniker/in, Fachrichtung Feinblechbautechnik
  • Tischler/in
  • Elektroniker/in, Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik
  • Technische/r Zeichner/in, Fachrichtung Elektrotechnik
  • Elektroniker/in für Betriebstechnik
  • Bürokauffrau/mann
  • Industriekauffrau/mann

Derzeit absolvieren 21 Jugendliche ihre Ausbildung in modernen Werkstätten und Büroräumen der BFE.

Für die beiden Ausbildungsberufe des Technischen Zeichners und des Elektronikers, Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik (Ausbildungsstart: 1. August 2008) werden noch kurzfristig Bewerbungen entgegen genommen. Bei Fragen können sich interessierte Jugendliche mit mindestens gutem Realschulabschluss unter Tel: 06131-946330 an Personalleiterin Frau Stephan wenden.

BFE hat sehr gute Erfahrungen mit Mädchen in technischen Ausbildungsberufen gemacht. So unterstützen zwei weibliche Auszubildende als Mentorinnen das Projekt »Mädchen in technische Berufe!« und stehen jungen Frauen als Vorbilder für ihre Berufswahl bei. Darüber hinaus beteiligt sich die BFE regelmäßig am Girl’s Day, der Schülerinnen die Möglichkeit bietet, einen Tag lang mittels praktischer Workshops in die Berufsbilder hinein zu schnuppern. Für die zwei oben genannten offenen Lehrstellen sind daher Bewerbungen von Mädchen sehr willkommen!


RHEINHESSISCHES HANDWERK SEHR ZUFRIEDEN!

Günther Tartter, HWK
Günther Tartter, HWK

Das rheinhessische Handwerk ist mit einem Plus von 11,5 Prozent an neu abgeschlossenen Lehrverträgen ins neue Jahr gestartet. Ziel ist es nach den Worten von HWK-Hauptgeschäftsführer Günther Tartter, dieses Ergebnis in 2008 zumindest zu halten, wenn nicht sogar noch zu steigern.

Aufgrund des hohen Ausbildungsengagements der rheinhessischen Handwerksbetriebe ist Tartter zuversichtlich, dass dieses Ziel erreicht werden kann. Gestützt wird diese Erwartung durch das Ergebnis der ersten fünf Monate dieses Jahres, die bereits 277 neue Ausbildungsverträge gebracht haben. Dies entspricht einer Steigerung von zwölf Verträgen oder 4,5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Er schreibt den Positivtrend neben dem Ausbildungsengagement der Betriebe auch dem hohen Einsatz der Ausbildungsberater, der Ausbildungsakquisiteurin und der Ausbildungsmatcherin der Kammer zu, die unermüdlich um die Bereitstellung von Lehrstellen werben. So seien bislang 107 neue Ausbildungsplätze geworben worden. Letztes Jahr um diese Zeit seien es 78 gewesen. Hinzu kämen vier zusätzliche EQJ-Plätze. 84 Betriebe seien neu für die Ausbildung gewonnen worden.

Tartter appellierte an die Jugendlichen, die Chance auf eine »Karriere mit Lehre« zu nutzen und sich dabei nicht von vornherein auf einige wenige Berufe festzulegen. Das Handwerk biete weit mehr als 100 Ausbildungsberufe.

Um den Jugendlichen bei der Berufsorientierung zu helfen, hätten die Handwerkskammern des Landes im Rahmen der vom Land geförderten »Morgen-Meister- Kampagne« Unterrichtsmaterialien entwickelt, die Schülerinnen und Schüler mit den Ausbildungsanforderungen und dem Arbeitsalltag vertraut machten. Außerdem könnten sie ihre Vorlieben und Stärken testen.

Angelegt sind die Unterrichtsmaterialien für die Sekundarstufe I aller Schulen sowie für das Berufsvorbereitungsjahr und die Berufsfachschule I der Berufsbildenden Schulen. Sie bestehen aus vier Schülerheften in Magazinformat mit den Modulen Profiling, Berufsorientierung, Lehre sowie Karriere und einem Lehrerheft.

Tartter empfahl den Schülerinnen und Schülern wie auch den Lehrern, die Berufsbildungszentren der Handwerkskammer zu besuchen, um den Auszubildenden bei der praktischen Arbeit über die Schulter zu schauen und mit ihnen sowie den Ausbildungsmeistern zu sprechen. Weiter verwies er darauf, dass sowohl die Ausbildungsberater der HWK als auch Betriebsinhaber auf Anfrage gerne den Schülerinnen und Schüler in der Schule Rede und Antwort stünden.


CHANCE BEI SCHWACHEM SCHULABSCHLUSS


Das Bildungszentrum Donner + Partner GmbH bildet ab dem 18. August 2008 wieder in den Berufen Fachlagerist/in und Kaufmann/frau für Bürokommunikation aus. Die Ausbildung wird von der Agentur für Arbeit und dem Job Center gefördert. Sie richtet sich an ausbildungssuchende Jugendliche mit schwachen Schulabschlüssen, die aber dennoch für einen Beruf im Büro und Verwaltungsbereich bzw. im Lager praktische Begabungen mitbringen.

Ab dem gleichen Termin wird auch wieder eine zweijährige Umschulung in den Berufen Bürokaufmann/- frau, Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Kaufmann/- frau für Spedition und Logistikdienstleistung sowie Kaufmann/- frau im Einzelhandel angeboten. Nach einem halbjährigen theoretischen Fachunterricht folgt unterrichtsbegleitend ein einjähriges Praktikum in einem anerkannten Ausbildungsbetrieb. Die Prüfung vor der IHK erfolgt schließlich im Sommer 2010.

Die angebotenen Maßnahmen werden von der Agentur für Arbeit und dem Job Center gefördert. Weitere Förderungsmöglichkeiten bestehen durch die Deutschen Rentenversicherung und die Berufsgenossenschaften. Die Donner + Partner GmbH Bildungszentren ist zertifiziert durch die TüV Rheinland Group. Damit ist der bekannt hohe Qualitätsstandard auch in Zukunft garantiert.

Informationen zu allen laufenden Kursen erhalten Interessenten bei: Donner + Partner GmbH Bildungszentren, Große Bleiche 14- 20, 55116 Mainz, Telefon 06131 91119-0 oder unter www.donnerpartner.de.


FACHHOCHSCHULREIFE NEBEN BERUFSBILDUNG


Eine Vielzahl an Schülern ist sich nach Klasse 9 oder 10 nicht sicher, wie es weitergehen soll und Schüler wie Eltern leiden unter dem Druck, möglicherweise mit einer Fehlentscheidung die ganze Zukunft »zu verbauen«. Dieser Druck kann durch Aufklärung aber zum Glück oft gelindert werden, da das Schulsystem in Rheinland Pfalz durchlässig ist und jederzeit ein Nachholen der Abschlüsse FHReife oder Abitur zulässt.

Schulformen hierfür sind die Höhere Berufsfachschule, die duale Berufsoberschule und die Berufsoberschule II Bildungsgänge, die dem Durchschnittsschüler wenig bekannt sind. Deshalb setzt die Mainzer Steinhöfelschule die private Wirtschaftsschule in Mainz auf intensive Beratung.

Für alle, die sich neben Ausbildung oder Beruf noch zu einem höheren Abschluss entschließen und die Fachhochschulreife oder sogar die allgemeine Hochschulreife nachholen möchten, bietet die Steinhöfelschule für Sommer 2008 noch Plätze an.

Im Anschluss an die duale BOS gibt es die Möglichkeit die bafögberechtigte BOS II zu besuchen und innerhalb eines Jahres in Vollzeit die allgemeine Hochschulreife und somit die Berechtigung an einem Universitätsstudium zu erlangen. (Weitere Informationen unter www.steinhoefelschule.de oder telefonisch unter 06131/91200)


FüR EINE SICHERE BERUFLICHE ZUKUNFT


Die Ausbildung »Fremdsprachenkorrespondent/ in in Englisch« bei Dr. Ridder ist die beste Alternative zum Studium. In einem Jahr erlangen die Teilnehmer in einem staatlich anerkannten Lehrgang Kenntnisse, die ihnen Möglichkeiten zu Berufen mit enormen Chancen eröffnen. Das dazugehörige Berufsbild ist sehr vielseitig und reicht von der Führung der Handelskorrespondenz bis zur Tätigkeit im Chefsekretariat, Empfang und Tourismus.

Der Schwerpunkt des Lehrgangs liegt auf dem sprachlichen Gebiet. Die bürokundlichen Fächer wie Tastschreiben, Büroorganisation und MSOffice werden entsprechend den Erfordernissen der Betriebe in der Wirtschaft unterrichtet. Fremdsprachenkorrespondenten haben sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Der Lehrgang kann von der zuständigen Arbeitsagentur/ JobCenter oder nach BAFöG gefördert werden.


DIE SCHERER GRUPPE -
EIN RHEINLAND-PFäLZISCHES FAMILIENUNTERNEHMEN


die Scherer Gruppe

Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe stellt die größte und homogenste Ausbildungsbranche in Deutschland dar. In ihr geht die Scherer Gruppe mit gutem Beispiel voran schließlich zählt sie mit derzeit 152 Auszubildenden zu den größten Ausbildungsbetrieben in der Region. Damit leistet die Scherer Gruppe einen großen Beitrag zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit in der Region.

Egal ob als Automobilkauffrau/- mann, Bürokauffrau/-mann, Einzelhandelskauffrau/- mann oder Kfz-Mechatroniker/-in, wer die große Karriere starten will, ist bei der Scherer Gruppe genau richtig. Um jungen Leuten die Möglichkeit zu geben, langsam und systematisch in ihren Aufgabenbereich hineinzuwachsen, bildet die Scherer Gruppe bevorzugt selbst aus. Nachwuchskräfte werden gezielt gefördert und bei guten Leistungen direkt nach der Ausbildung übernommen.

Hier wird Ausbildung noch groß geschrieben! Schon während der Ausbildungszeit wird den Auszubildenden viel geboten, wie nicht zuletzt das Beispiel »Azubi des Monats« zeigt. Auf eine gute Ausbildung wird großen Wert gelegt, da die Auszubildenden von heute das Kapital von Morgen sind. Nur qualifizierte und motivierte Fachkräfte können auch zukünftig den Erfolg der Scherer Gruppe garantieren. Weitere Informationen unter www.scherergruppe.de und www.scherer-holding.info.