Heft 212 Mai 2008
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Allergenfrei geniessen


Es gibt immer mehr Menschen die unter einer Laktose- und Gluten-Unverträglichkeit leiden. Um auch diesem Personenkreis den Biss in eine leckere Wurst zu ermöglichen, hat die Hechtsheimer Metzgerei Schmidt nach Monaten des Probierens und in Zusammenarbeit mit Gewürzfirmen ein Sortiment allergenfreier Wurst produzieren können. Die Waren sind absolut laktose- und glutenfrei und haben außerdem nur einen sehr geringen Fettanteil. Sie sind also auch als Reduktionskost geeignet. Um der großen Nachfrage zu begegnen wird in den nächsten Wochen die Produktpalette erweitert: um frische grobe Bratwurst, Hausmacher Leberwurst, Schweinemett und gekochten Schinken.

UV-Filter
Schutz für die Augen


Der Sommer wird auch 2008 kommen und es wird immer wichtiger die Augen vor UV-Strahlen zu schützen. Gute Sonnengläser schützen die Augen durch einen eingebauten Filter. Ein weitverbreiteter Irrtum ist allerdings, dass der UV-Schutz wächst je dunkler die Brillengläser sind. Das Gegenteil ist der Fall: Durch dunkle Gläser weiten sich die Pupillen und es können wesentlich mehr gefährliche Strahlen ins Auge gelangen. Weder der Grad der Tönung noch die Glasfärbung schützen die Augen, sondern nur ein guter, separat eingebauter UV-Filter. Optik Lehr achtet darauf, dass Ihre Augen richtig geschützt werden. Lassen Sie sich in einem der drei Geschäfte beraten.

Komfortabel und familiär


Das Hotel garni »Am Hechenberg« bietet ein komfortables Domizil für geschäftliche oder private Reisen. Es wird familiär geführt und zeichnet sich durch seine besonders ruhige Lage im Grüngürtel des Stadtrands und die gleichzeitige Nähe zum Hechtsheimer Gewerbegebiet aus. 35 PKW-Stellplätze stehen kostenlos zur Verfügung. Die 68 gemütlich eingerichteten Zimmer (43 Doppelzimmer, 25 Einzelzimmer, insgesamt 110 Betten) verfügen über Bad/Dusche, WC, Kabel-TV und Direktwahltelefon mit Anschlussbuchse für Laptop. Kinder bis 12 Jahre schlafen im Zimmer der Eltern frei; Sonderpreise für Langzeitgäste und Gruppen sind auf Anfrage möglich.


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1200 Jahre Hechtsheim

Von der fränkischen Siedlung zum Wirtschaftspark

»Das Heim von Hehith«


Das Hechtsheimer Logo

Die älteste heute bekannte schriftliche Erwähnung von Hechtsheim ist 1200 Jahre alt. Am 17. Mai 808 wurde in einer Urkunde des Klosters Fulda der Ort »Hehhidesheim « erwähnt.

Ein begüterter Herr namens Vodilpraht schenkte dem von Bonifatius gegründeten Kloster Fulda ein Grundstück in der kleinen Siedlung im Wormsgau und erwartete wohl im Gegenzug dafür, dass die Mönche für sein Seelenheil beteten. Der Ortsname leitet sich also von »Hehith« ab und bedeutet etwa »Das Heim von Hehith«. Mit dem gleichnamigen heimischen Raubfisch hat die Bezeichnung nichts zu tun, auch wenn sich die heute im Wappen befindlichen Hechte bis auf ein Siegel ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen lassen. Es handelt sich hierbei um ein »sprechendes Wappen« der Eigenname sollte durch einen gleich lautenden Begriff (»Hecht«) bildlich dargestellt werden. Seit dem 17. Jahrhundert finden sich drei Fische in Sternform zeitweise stellten die Tiere auch den Buchstaben »H« dar.


Von Einzelhöfen zum Dorf bis in die Stadt


Ausgrabungen aus den 1980er Jahren belegen, dass Hechtsheim noch älter ist genauer: dass es auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils schon ältere Siedlungen gab. Wir können davon ausgehen, dass sich hier mehrere Einzelhöfe befanden, die in römischer Zeit die in Mainz stationierten Legionen versorgten. Als die Zahl der Germanenüberfälle stieg verödeten diese Anlagen vorübergehend um etwa im 5. Jahrhundert von den Franken neu besiedelt zu werden wie ein Gräberfeld zeigt. Diese Funde auf der Frankenhöhe beziehen sich auf das Dorf Dulcensheim, das bereits 782 erstmals urkundlich erwähnt wird, dann aber aus unbekannten Gründen in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts verlassen wurde. Der gesamte Grundbesitz dieser Wüstung wurde später Hechtsheim einverleibt, das damit zur flächenmäßig größten Gemeinde in der ganzen Region wurde.

Der mit Wall und Graben befestigte Ort war im Besitz des Erzbistums Mainz und wurde von diesem als Lehen vergeben. Nach vielen Wechseln entschloss sich Kurfürst- Erzbischof Johann Philipp von Schönborn vor genau 350 Jahren, den Ort zu kaufen am 20. September 1658 wurde der Vertrag abgeschlossen. Reichsarmee und Revolutionstruppen nutzten in späterer Zeit den Ort um Mainz zu belagern. Die jüngere Geschichte erlebten Stadt und Dorf gemeinsam man wurde erst französisch, kam dann zu Hessen und schließlich nach dem 2. Weltkrieg ins neu gegründete Rheinland-Pfalz. 1969 wurde Hechtsheim, gemeinsam mit fünf anderen Gemeinden, nach Mainz eingemeindet. Die Begeisterung darüber hielt sich zunächst in Grenzen.

In der Folgezeit entstand westlich der Rheinhessenstraße (L 425) auf über 100 ha ein Gewerbegebiet, in dem sich nach und nach rund 600 Betriebe mit über 12.000 Beschäftigten niederließen. Die hohe Standortqualität im Rhein-Main- Gebiet, die sich u.a. durch die Nähe zum Mainzer Hauptbahnhof und den beiden Flughäfen in Frankfurt und Hahn definiert, hatte sich bewährt. Die Stadt Mainz ist stolz darauf, dass sich in ihrem inzwischen größten Gewerbegebiet auch viele Medienunternehmen sowie Forschungs- und IT-Firmen befinden. Da der so genannte »Zielverkehr« in das Gebiet etwa 33.000 Fahrzeuge betrug, entschloss man sich zum Bau eines dritten Hechtsheimer Autobahnanschlusses (Mainz- Hechtsheim West) an die A 60 der direkt zur Westumgehung (Ludwig Erhard-Strasse) führt. Durch diese verbesserte Verkehrsanbindung wurde der Standort noch attraktiver.

AUSZUG AUS DEM FESTKALENDER

  • 12.5.2008 Erscheinungstermin des neuen Kirchenführers (St.Pankratius)
  • 16.-18.5.2008 Festwochenende im Hechtsheimer Ortskern
  • 18.5.2008 (14 Uhr) Historischer Festzug durch die Straßen des Ortes
  • 26.-31.5.2008 3. Hechtsheimer Kinderkulturwoche (JUZ Hechtsheim/ Ebersheim)
  • 29.5.2008 Vortragsveranstaltung der SPD Mz-Hechtsheim zum Thema »Hechtsheim das Dorf der Maurer«, mit dem ehemaligen Kulturdezernenten der Stadt Mainz, Dr. Anton Maria Keim, im Bürgerhaus Hechtsheim (19 Uhr)
  • 31.5.2008 Hechtsheimer Künstler öffnen ihre Ateliers
  • Mai - Juli 2008 Ausstellung »Projekt 250 Fotos« in der kath. Kirche
  • Juni - Oktober »Hechtsheimer Labyrinth« ökumenisches Freiluftprojekt als Verbindung der Jubiläen von Orts- und Kirchengemeinde auf der Wiese des kath. Gemeindehauses

Gewerbeflächen Auch zum Feiern


Doch in Mainz wurde schon weitergeplant: Im Zuge des bereits begonnenen Ausbaus des Mainzer Rings soll auf einer Fläche von weiteren 90 ha (bebaubare Fläche: ca. 60 ha) der »Wirtschaftspark Mainz-Süd« angelegt werden. Wegen der stetigen Nachfrage nach neuen Gewerbeflächen hatte man bereits Anfang der 90er Jahre erste Untersuchungen für ein neues Gewerbegebiet im Süden der Stadt in Auftrag gegeben. Die Erschließungsarbeiten begannen im Juni 2004. Damit konnte bereits ab Herbst 2004 der Bedarf an Gewerbeflächen in Mainz für weitere zehn Jahre gedeckt werden. Die Realisierung ist in mehreren Abschnitten, die auf die aktuelle Nachfrage abgestimmt sind, vorgesehen. Im Süden des Gebietes befindet sich das neue Messegelände.

Dass hier auch gefeiert werden kann zeigte sich jährlich im Oktober, wenn Proviant-Magazin und Mainzer Messegesellschaft (MMG) zum Mainzer Oktoberfest einladen. Ein Vergnügungspark und ein 4000 Quadratmeter großes Bierzelt mit 2000 Sitzplätzen lockt dann Mainzerinnen und Mainzer in Scharen herbei ein Event, auf das man sich auch in diesem Jahr wieder freuen darf.


(-mdl-)