Heft 211 April 2008
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Frische Luft

Endlich raus:

Freiluftvergnügen für Groß und Klein


Der Frühling ist da! Sonnenschein und milde Temperaturen locken uns raus vor die Haustür. Auch die Stadt erwacht aus dem Winterschlaf und draußen unter freiem Himmel ist einiges los.

Spaß im Grünen

Freiluft Skater-Spaß am Rheinufer Schon mal was vom Taschentuchbaum gehört oder eine echte Baumwoll- Pflanze gesehen? Wenn nicht, dann steht unbedingt ein Abstecher in den Botanischen Garten der Universität auf dem Programm. Er ist eine Art lebendes Museum mit freiem Eintritt. Die Exponate: Rund 8.500 Pflanzenarten aus aller Welt, die in Außenbeeten und Gewächshäusern wachsen. Weitere Infos unter www.botgarten.uni-mainz.de oder unter Tel.: 06131/3922251. Entspannung und Action zugleich erwarten Sie im Volkspark. Liegewiesen und Grillplätze bieten ideale Voraussetzungen für ein Familienpicknick. Sportfreunde können unter anderem am Basketballfeld, beim Minigolf und auf der Rollschuhbahn zeigen, was sie drauf haben. Besonderes Highlight für Kids ist die Mini-Eisenbahn, die im Park ihre Runden dreht. »Auch der Abenteuerspielplatz und der Wasserspielplatz im Volkspark kommen bei den Kleinen gut an«, weiß Spielplatz-Experte Marcus Hansen vom Mainzer Jugendamt. ähnlich sieht das Angebot im Hartenbergpark aus. Neben Bäumen und Wiesen finden Sie dort Grillplätze, Abenteuer- und Wasserspielplätze, eine Rollschuhbahn und eine Minigolf-Anlage. Neben den Spielplätzen in Volkspark und Hartenbergpark empfiehlt Hansen auch denjenigen am Goetheplatz in der Neustadt. Wasserspielplatz, Rollschuhbahn, Basketballfeld und grüne Wiesen laden die ganze Familie zum Austoben ein. Skate-Freaks kommen in den Mainzer Skateparks auf ihre Kosten. Die gibt es in fast jedem Stadtteil. Durch eine Halfpipe fliegen, das ist zum Beispiel im Hartenbergpark und in Mainz-Mombach möglich. Am Skatepark an der Rheinpromenade haben Skater bei ihren Tricks auf dem Board auch noch eine tolle Aussicht auf den Rhein (Foto unten). Der Eintritt in Stadtpark, Volkspark und Hartenbergpark ist kostenlos. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.mainz.de.

Wild durch den Wald

Das ist der Bär los an der frischen Luft Hirsche, Wildschweine, Füchse oder Rehe erleben Sie im Gonsenheimer Wildpark. »Besonders beliebt bei Kindern ist der Mini-Zoo«, weiß Karl-Wilhelm Noltemeier, der Leiter des Mainzer Grünamts. Kein Wunder! Denn die Kleinen begegnen Meerschweinchen dort auf Augenhöhe. Bauernhoftiere wie Ziegen, Schafe, Gänse oder Hühner freuen sich, wenn sie etwas Trokkenfutter abbekommen, das dort an Automaten gezogen werden kann. Weitere Informationen gibt´s unter www.mainz.de oder unter Tel.: 06131/123350. Wesentlich größer ist der Tierund Pflanzenpark Fasanerie (Foto oben) in Wiesbaden. Hier sind insgesamt 50 Tierarten zu Hause: vom Hausschwein über den Luchs bis hin zum Uhu. »Besondere Attraktion ist unser Gehege mit Braunbären und Wölfen«, erzählt Ute Kilian, die Leiterin der Fasanerie. Kaninchen und Meerschweinchen freuen sich im Haustiergehege auf Besuch von Kindern, die dort selbst reinkrabbeln können. Täglich außer freitags können Sie um 11 und 15 Uhr bei Fütterungstouren dabei sein (www.wiesbaden.de, Tel.: 06 11/ 46 73 23).

Mainz mal anders

Mainz hat den Dom, die Fassenacht, und Gutenberg war auch mal da. Jaja, das ist vielen Mainzern klar. Doch kennen Sie die Geschichten dahinter? Die erfahren Sie zum Beispiel bei Stadtführungen. Nur was für Touristen, denken Sie? Weit gefehlt! Der Verein »Geographie für alle« (GfA) oder die Touristik Centrale Mainz (TCM) haben spannende Entdeckungstrips für Mainzer in petto. Wie wäre es beispielsweise mit einer Spurensuche im römischen, jüdischen oder französischen Mainz? Die GfA-Führer zeigen Nachtschwärmern auch gerne die schaurig dunklen Seiten der Stadt oder erzählen »uff meenzerisch vun de Stadt un ihre Mensche «. Für die Kleinen gibt’s Extra- Angebote, zum Beispiel ein Besuch bei der Berufsfeuerwehr (www.geographie-fuer-alle.de, Tel.: 06131 /3925145). Die TCM bietet Führungen in historischen Kostümen. Jogger oder Nordic Walker können bei »Sightjogging« oder »Stöckeltouren « ganz nebenbei auch noch was gegen ihre Pfunde tun (www.info-mainz.de, Tel.: 0 61 31/28 6210)

Sinne entdecken

Mal wieder Kind sein – das ist beim Schloss Freudenberg in Wiesbaden-Dotzheim möglich. Inmitten eines großen Parks erwartet Sie und Ihre Familie im Erfahrungsfeld eine Entdeckungstour der Sinne. Ein Barfuß-Fühlweg führt Sie über verschiedene Untergründe wie Steine oder Holz. Besonderes Highlight ist ein Lagerfeuer. »Da können die Besucher sich Stockbrot backen«, verrät Mitarbeiterin Alexa Hännicke schmunzelnd, »vorausgesetzt man hat sich das Mehl zuvor selbst an der Steinmühle gemahlen«. Weiter geht´s zum Summstein, der den ganzen Körper zum Vibrieren bringt. Nach Labyrinth, Windharfe, Wasserklangschale, Kletterberg und vielem mehr kommt die Partnerschaukel. Da sitzt man sich an einem riesigen Gestell zu zweit gegenüber. »Die funktioniert wie ein gekoppeltes Pendel«, erklärt Hännicke. Was damit gemeint ist, finden Sie am besten selbst heraus! (www.schlossfreudenberg.de, Tel.: 0611/4110141).

Hoch hinaus

Frischluftklettern im Kletterwald Mitten im Binger Wald an der Lauschhütte hat im März ein neuer Kletterwald aufgemacht. Vier unterschiedliche Parcours geben Höhenangst keine Chance! Außerdem gibt´s einen eigenen Teamparcous – da klappt die Kraxelei nur, wenn alle mithelfen. »Highlight ist eine 60 Meter lange Seilrutsche «, schwärmt Thorsten Held, Geschäftsführer der Weitblick Naturerlebnis GmbH, die sowohl den Hochseilgarten in Bingen als auch den in Wiesbaden betreibt. Auch im Wiesbadener Kletterwald auf dem Neroberg hat sich über den Winter was getan. Held verrät: »Es gibt einen weiteren übungsparcours und zwei neue richtig hohe. « Einer davon ist ein ´Treeman- Parcous´, also wie der Name schon sagt, etwas für tapfere Baum-Männer und -Frauen. Nix für mich, denken Sie? Keine Angst! Auch absolute Anfänger sind in beiden Hochseilgärten super aufgehoben, denn nichts läuft ohne professionelle Einweisung durch erfahrene Trainer. Informieren Sie sich unter www.kletterwald-lauschhuette.de, www.kletterwald-neroberg.de oder unter Tel.: 06 11 / 580 22 46.


ucg