Heft 210 März 2008
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Weisenau

Von »Wizinowe« über »Wizinawe«

Zum idyllischen Stadtteil

Tanzplatz in Weisenau Fast wäre Weisenau Standort des neuen Mainzer Stadions geworden, doch Mitte Februar konnte die Stadt einen Masterplan vorlegen, der einen Bau nahe dem ursprünglich geplanten Gelände am Europakreisel vorsieht. Doch auch so gibt es noch viele Gründe, einmal in diesen Mainzer Vorort zu fahren.

Ende des 18. Jahrhunderts sah es nicht gut für die Gemeinde aus, die sich aus einem Lager für römische Hilfstruppen und einer keltischen Siedlung entwickelt hatte: Sie wurde durch die preußische Kanonade fast völlig zerstört. Doch der Wiederaufbau erfolgte schnell.

Durch den Bau der Eisenbahnlinie entlang des Rheinufers (1847-1854), hielt die Industrialisierung in Weisenau Einzug. Der Ort wurde durch einen Personen- und Güterbahnhof an das Eisenbahnnetz angeschlossen und verbesserte dadurch seine ohnehin schon günstige Lage. Demzufolge siedelte sich größere Industrie im direkten Umfeld des Ortes an. Von 1849 an begann der Bauunternehmer Christian Lothary eine Backsteinfabrik sowie eine Zementfabrik, das heutige Zementwerk Weisenau, aufzubauen. Es folgen die Rheinische Brauerei und weitere Fabriken, insbesondere zur Herstellung von Nahrungsmitteln. 1904 erfolgte der Anschluss Weisenaus durch eine Straßenbahn nach Mainz. Außerdem erhielt es in den folgenden Jahren ein eigenes Wasser- und Gaswerk. Am 1. Januar 1930 wurde Weisenau dann nach Mainz eingemeindet. Weitere Informationen sind der Homepage www.mainz-weisenau.de zu entnehmen.

Krimi-Spektakel


Tanzfigur des Brunnens in Weisenau Nach den erfolgreichen Aufführungen im vergangenen Herbst findet auch im Frühjahr 2008 in den Räumlichkeiten der Location »Zum Alten Portland« wieder das interaktive Krimi-Spektakel, die beliebte Dinnershow, statt. Die Showprogramme »Zum 1.! Zum 2.! Zum Mord!«, »Valérie Voltaire eine Diva mit Format« und »Club La Palmera Mörder machen keinen Urlaub« versprechen einen spannenden, ereignisreichen Abend mit kulinarischen Genüssen. Termine werden in Kürze bekannt gegeben. (www.catering-gorth.de) Im Preis von 65 € sind ein Sektempfang, das 4-Gänge-Menü, ein ca. fünfstündiges Showprogramm und die notwendigen Spielmaterialien enthalten.

Im Sommer lädt hier auch ein Biergarten zum Verweilen ein. Genießen Sie bei einem Getränk die Nachmittags- oder Abendsonne und lassen Sie sich von der einmaligen Atmosphäre verzaubern. Im Chill-out-Bereich mit Sandfläche können Sie Ihren Tag unbeschwert in einer bequemen Liege ausklingen lassen. Urlaubsstimmung ist garantiert!

Steuerberater Bernd Nußbickel


Dass die eigene Steuererklärung noch meilenweit davon entfernt ist auf einem Bierdeckel Platz zu finden, davon weiß jeder leidgeprüfte Steuerzahler ein Lied zu singen. Ganz im Gegenteil: Die Flut an Regelungen wächst von Jahr zu Jahr. Fachmännische Hilfe beim Durchqueren des Paragraphendschungels, der Erstellung von Steuerklärungen, Buchhaltungen und Abschlüssen liefert seit fast zwei Jahrzehnten die Kanzlei Nußbickel. Für stressgeplagte Arbeitnehmer und Unternehmer mit wenig »Tagesfreizeit« bietet die Kanzlei einen »langen Donnerstag« mit Sprechzeiten bis 22 Uhr.

Neben der kompetenten Unterstützung bei der Lösung steuerlicher Fragestellungen besteht zunehmend auch Beratungsbedarf in wirtschaftlichen Fragen und bei der Vermögensplanung. Eine wichtige Komponente bei der Vermögensplanung ist der Aufbau einer ausreichenden Altersvorsorge. In einer Kurzanalyse der eigenen Situation kann dem Mandanten schnell aufgezeigt werden, welchen Kapitalstock er noch aufbauen muss um die gewünschte Altersvorsorge sicher zu stellen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch eine Analyse des vorhandenen Vermögens; insbesondere des Immobilienvermögens. Hier können durch rechtzeitige Planung versteckte Zukunftsrisiken wie Zinsänderungen, Renteneintritt, Wegfall steuerlicher Vergünstigungen, etc. aufgezeigt und Gegenstrategien entwickelt werden.

Bestattungsinstitut Grünewald * Baum


»Die Wurzel der Liebe ist in der Ewigkeit« (Annie Besant)

Fußgängerbrücke in Weisenau Den Tod eines Menschen zu begreifen und anzunehmen, gehört zu den besonders schweren Aufgaben unseres Lebens. Alle Religionen und Kulturen dieser Welt suchen seit Menschengedenken nach Antworten auf die Fragen, die sich in diesem Moment stellen: War das alles? Ist mit dem Tod alles vorbei? Oder gibt es ein Leben nach dem Tod? Unabhängig von der Religion leben viele Menschen in dem Wissen, dass die Erinnerungen und die Liebe zu den Verstorbenen Verbindungen sind, die über den Tod hinaus Bestand haben.

Das Abschiednehmen und Loslassen von einem geliebten Menschen ist ein Prozess, der lange dauert, vielleicht bis zum eigenen Tod. Im Bestattungsinstitut Grünewald * Baum haben es sich die beiden Inhaberinnen Ilse Grünewald und Sigrun Baum zur Aufgabe gemacht, den Tod wieder mehr ins Leben zu nehmen und vielfältige Möglichkeiten zu schaffen, den Tod und die Toten zu begreifen. Sie stehen den trauernden Hinterbliebenen einfühlsam zur Seite und unterstützen sie, den Abschied ihres geliebten Menschen so zu gestalten, wie es dem eigenen Denken und Fühlen entspricht.

Sie können sich bei Veranstaltungen und an Tagen der offenen Tür am 22. und 23. November zum 10-jährigen Bestehen einen persönlichen Eindruck von der Arbeit und den besonderen Räumlichkeiten machen.

(-mdl-)