Heft 210 März 2008
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Laubenheim

Die »Niederlassung des Nubo«

Im Süden von Mainz

Marktplatzplatz in Laubenheim Es war wohl ein gewisser »Nubo« der dem südlichsten Mainzer Stadtteil seinen Namen gab: Im Jahre 773 wird der Ort erstmals in einer Urkunde erwähnt: Als »Nubenheim«. Die Siedlungsgeschichte ist aber schon wesentlich älter. Erste Bodenfunde in Laubenheim lassen sich auf die Jungsteinzeit (ca. 5300 - 2000 v. Chr.) zurück datieren. 1969 erfolgte die Eingemeindung nach Mainz.

Mitte des 19. Jahrhunderts gründete der Mainzer Kaufmann und Unternehmer Christian Adalbert Kupferberg im dortigen Marienhof die nach ihm benannte Sektkellerei. 1852 erblickte seine Hausmarke »Kupferberg Gold« hier das Licht der Welt. Bereits vier Jahre später zog das Unternehmen dann an seinen heutigen Standort in Mainz.

Weinbau hat in Laubenheim große Tradition. Es wird vermutet, dass schon die Römer hier Reben angebaut haben. Die Lagen Klosterberg, Johannisberg, Edelmann und Sankt Alban stehen für rheinhessische Spitzenweine, die von den einheimischen Winzern vorzüglich angebaut werden und die Weine belegen bei Weinprämierungen immer einen der vorderen Plätze.

Einmal im Jahr, im Herbst zur Weinlesezeit, veranstaltet der Heimat- und Verkehrsverein einen Weinbergsrundgang, bei dem Sie neben Informationen zu den Weinbergslagen, den einzelnen Rebsorten, auch viele Sorten direkt vor Ort probieren können also eine Weinprobe direkt an der Quelle. Und auch bei der traditionellen Kerb, dem »Rebblütenfest« im Laubenheimer Park, besteht reichlich Gelegenheit, die Weine näher kennen zu lernen. Merken Sie sich den diesjährigen Termin vor: 18. - 21. Juli.

Schoppetrinker

Stolze Rheinhessen


Die »Möhner« sind stolz darauf, Rheinhessen zu sein. Schon seit 1760 betreibt die Familie Möhn, zusammen mit der Landwirtschaft, den Weinbau. »Seit zwei Generationen sind wir ein reiner Weinbaubetrieb« sagt Berthold Möhn, der den Hof 1998 von den Eltern übernommen hat. Seit dieser Zeit hat die junge Familie Möhn mit Tochter Sabrina und Sohn Dustin das Zepter in der Hand und inzwischen schon viele Neuerungen vorgenommen.

So wurde die Straußwirtschaft, die in mühevoller Arbeit 1988 aus dem alten Getreidespeicher entstanden ist durch einen Wintergarten erweitert, sodass die Gäste mit Blick in den Garten ihren Wein nebst köstlichen Kleinigkeiten genießen können. Bei schönem Wetter kann man natürlich auch draußen sitzen. Eine Vinothek wurde ebenfalls angeschlossen und der Online-Shop www.weingut-moehn.de ist durchgehend geöffnet.

Das Weingut wird auch in diesem Jahr wieder, wie gewohnt, bei der Mainzer Johannisnacht im Dorf der Mainzer Winzer auf dem Leichhof dabei sein und die Gäste können sich getreu dem Alten Spruch des Hauses den Wein schmecken lassen:

»trinkst Du diesen Möhne Woi,
Wirst Du nicht krank,
es geht Dir feu
Du brauchst keen Arzt
und kee Pille,
kannst dodebei Dein Doscht
noch stille.«


Eine Entengeschichte


In der Ortsmitte, direkt am Marktplatz, liegt die »Goldene Ente«. Die traditionsreiche Gaststätte ist seit 85 Jahren in Familienbesitz und wird schon seit vielen Jahren von Cäcilia und Klaus Schmitt geführt. Die Küche ist traditionell gut bürgerlich. Die Chefin selbst steht am Herd und das sagt doch eigentlich schon alles, oder?

Auf der täglich wechselnden Tageskarte werden neben heimischen Spezialitäten auch überregionale Speisen offeriert. In den Sommermonaten legt Frau Schmitt wert auf leichte, abwechslungsreiche Kost. »Wir glauben, jeder Gast findet das, was er gern möchte«. Aber nomen est omen in den Wintermonaten ist der ganz große Renner »Ente mit hausgemachten Kartoffelknödeln«. »Warum wir das jetzt schon vermelden?« fragt Frau Schmitt. »Weil viele Gäste das Entenessen schon ein Jahr im voraus bestellen.« Die Enten kommen aus England und haben einen weltweit anerkannt guten Ruf.

Das Getränkeangebot umfasst Weine aus der Region, aber auch Rotweine aus internationalen Anbaugebieten. Viel Wert wird auch auf ein gepflegt gezapftes Bier gelegt. Schon jetzt wollen wir auf die Oldie-Konzerte im romantischen Innenhof hinweisen, die jährlich am 3. Juli-Wochenende und am vorletzten Augustwochenende stattfinden. Näheres unter: www.goldene-ente-mainz.de

Hier macht Reiten Spaß


Laubenheim aus der Luft Die Reitanlage Lindenhof wird seit 1958 von der Familie Riffel geführt. Der Betriebszweig Pferdehaltung wurde dabei kontinuierlich weiter ausgebaut. Die Familie befasst sich nun schon in der 4. Generation mit Pferdezucht und Haltung.

Seit 1995 leitet Norbert Riffel, Landwirtschaftsmeister und Amateurreitlehrer, zusammen mit seiner Frau Dagmar die Anlage. Schwerpunkte sind artgerechte Haltung und ausgewogene Fütterung der Sport- und Freizeitpferde. »Auch Pferdebesitzer und Reiter sollen sich bei uns wohl fühlen« sagt Norbert Riffel. Regelmäßige Veranstaltungen und Events sorgen für ein gutes Klima innerhalb der Stallgemeinschaft.

Die Reithalle sowie die Reitplätze werden bei trockener Witterung beregnet. Dies ermöglicht ein optimales Training für Reiter und Pferde. In der Weidesaison stehen ausreichend Koppeln zur Verfügung. Auch vier kostenlose Paddocks können ganzjährig genutzt werden.

In der Reitanlage Lindenhof hat auch der Reitverein Mainz-Süd sein Domizil.

Spezialistin rund um die Immobilie


Das richtige »Dach über dem Kopf« zu finden kann sich manchmal schwierig gestalten. Hier kann Ihnen Beate Stagge mit ihren Mitarbeiterinnen wertvolle Unterstützung bieten. Sie äußern klar Ihre Wünsche und erfahren, was realistisch umgesetzt werden kann. So bleiben Ihnen vergebliche Besichtigungen erspart.

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(-mdl-)