Heft 208 Januar 2008
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essgut: Der Ausweg aus Diät und Hunger


Endlich dauerhaft abnehmen und zwar ohne Diät, lästiges Punkte-Zählen und vor allem ohne Hunger. Wie das funktioniert, zeigen die essgut-Kurse, die Dienstags um 16.15 Uhr im »Ursel-Distelhut-Haus« in Mainz-Mombach und Mittwochs um 17 und 19 Uhr im »Sportheim« in Mainz-Weisenau stattfinden.

Mit essgut lernen die Teilnehmer in der richtigen Kombination zu essen und zu trinken. Schokolade ist keine Sünde, wenn vorher kein Fleisch gegessen wurde. Bier passt hervorragend zu Spaghetti. Aber auch gesunde Speisen, wie Obst, Gemüse und Salat gehören in den Speiseplan.

Jeder Teilnehmer lernt, seine Lieblingsspeisen richtig einzuplanen, dabei noch abzunehmen (bis 20 Pfund in 4-6 Wochen) und anschließend auch das Gewicht zu halten.

Weitere Informationen zu der cleveren Ernährungsweise erhalten Sie von Doris Kalter unter 06131-574372.


Fitness

Fit bleiben:

Natürlich mit der richtigen Beratung

Fitness-Damen

»Hätte ich das doch nur vorher gewusst!« Ein Ausruf, der für die unterschiedlichsten Lebensbereichen gilt. Auch im Fitnesssektor sind Informationen vor Käufen oder Vertragsabschlüssen wichtig, um vor unliebsamen überraschungen sicher zu sein. Wir stellen Ihnen daher im Folgenden drei hilfreiche Informationsangebote der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz vor:

Tipps für Fitnessstudios


Fitnessstudios bieten besonders in der kühleren Jahreszeit eine gute Möglichkeit, etwas für die körperliche Fitness und Ausdauer zu tun. Damit Hobbysportlern aber nicht schon nach kurzer Zeit die Freude am Training vergeht, gibt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz Tipps zur Auswahl des Studios und zum Vertragsabschluss:

Vergleichen Sie die Ausstattung und Angebote mehrerer Studios. Bei einem guten Fitnessstudio sind ausführliche Informationen über Preise, Geräte und Trainingsprogramm sowie über die Qualifikation der Trainer selbstverständlich.

Nutzen Sie die Möglichkeit eines kostenlosen Probetrainings. Es gibt einen guten Eindruck in den Trainingsablauf und die Betreuung.

Bei einem Eingangscheck sollte nicht nur Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit gemessen, sondern auch auf gesundheitliche Probleme eingegangen werden, um den Trainingsablauf danach ausrichten zu können.
Für ein Studio spricht außerdem, wenn nach dem Probetraining ein individueller Trainingsplan erstellt und die korrekte Ausführung der übungen regelmäßig kontrolliert wird.

Lassen Sie sich ein Vertragsformular aushändigen, bevor Sie den Vertrag unterschreiben, lesen Sie das Kleingedruckte gründlich.

Vereinbaren Sie zunächst eine kurze Laufzeit. Meist können Sie erst nach einiger Zeit beurteilen, ob das Studio Ihren Vorstellungen entspricht. Preisvorteile bei langfristigen Verträgen können Sie auch später noch nutzen.

Manche Verträge sehen lange Kündigungsfristen, z.B. drei Monate, und eine automatische Vertragsverlängerung vor. Sinnvoller ist es, bereits vor Vertragsabschluss kundenfreundlichere individuelle Regelungen zur Kündigung zu vereinbaren. Versuchen Sie automatische Verlängerungsklauseln zu streichen.

Halten Sie mündliche Vereinbarungen immer schriftlich im Vertrag fest.

Der neue Ratgeber der Verbraucherzentralen hilft nicht nur bei der Auswahl, sondern klärt Studiokunden auch über ihre Rechte auf. Zudem informiert er über ungültige Allgemeine Geschäftsbedingungen und verbraucherfreundliche Urteile, zeigt Eege auf, wie man sich bei unzulässigen Klauseln wehren kann. Der Ratgeber enthält außerdem wichtige Informationen zu den Rechten der Kunden bei Krankheit, Nutzungsstörungen, Umzug des Kunden oder des Studios sowie zu änderungen des Trainingsangebots. Tipps zu den Verhandlungen beim Vertragsabschluss und eine Checkliste erleichtern die Auswahl des richtigen Studios.

Der Ratgeber ‚Fitnessstudios Auswahl und Vertrag’ hat 80 Seiten und kostet bei Abholung in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale 4,90 €. Eine Bestellung kann auch über den Ratgebershop erfolgen.

Gewicht im Griff


Manch einer sucht am Ende des Winters nach einem Weg, überflüssige Pfunde loszuwerden. Doch viele Diätwillige erreichen ihr Ziel nicht oder brechen ihr Vorhaben aus verschiedenen Gründen vorzeitig ab. Andererseits versuchen zunehmend junge Frauen, die gar kein übergewicht haben, mit Hilfe von Diäten oder Schlankheitspillen auf Model-Maße zu kommen. Die richtige Balance des Körpergewichts wird für immer mehr Menschen zum Problem, so die Erfahrungen der Ernährungsberatung der Verbraucherzentrale.
Gesunde Ernährung
Gewicht im Griff

Fatburner-Diäten, Glyx-Kost oder magische Suppen sind kein geeigneter Weg, um das Körpergewicht langfristig ins Lot zu bringen. Dadurch erzielt man oftmals nur kurzfristige Gewichtsabnahmen. Wer auf wundersame Schlankpillen setzt, läuft nicht selten sogar Gefahr, seiner Gesundheit zusätzlich zu schaden. Etwas unspektakulärer, dafür aber wesentlich nachhaltiger wirkt die schrittweise und konsequente änderung des Essverhaltens sowie regelmäßige Bewegung.

Das Buch »Gewicht im Griff« bietet ein Ernährungsprogramm zum Wohlfühlen an, das jeder zu Hause in Ruhe und im eigenen Tempo ausprobieren kann. In zehn Schritten werden neue Ernährungsgewohnheiten erlernt und gefestigt. Beispielhafte Tagespläne und viele schmackhafte Rezepte sorgen für praktische Unterstützung. Der rund 200 Seiten starke Ratgeber kann zum Preis von 14,90 Euro in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. abgeholt oder im Ratgebershop bestellt werden.

Weitere Informationen zu Diäten und Schlankheitsmitteln gibt die Ernährungsberatung der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. am Ernährungstelefon. (Beachten Sie dazu den Hinweis am Ende des Beitrags!)

Fit im Alter


Mit einem neuen Internetangebot informieren die Verbraucherzentralen über Wellness- und Antiagingmittel. Unter www.fitimalter.de bieten sie sachliche Informationen statt irreführender Werbeversprechen. Auf den Seiten finden sich Produktbeschreibungen und bewertungen. Außerdem gibt es Hinweise zu möglichen Nebenwirkungen und Auswirkungen bei einer regelmäßigen Einnahme der Präparate.

Mittlerweile gibt es für Pulver und Pillen im Internet einen riesigen Markt. Die Werbung arbeitet mit ominösen Heilversprechen bei Krebs, Immunschwäche, Arthrose und allen möglichen Alterserscheinungen. Besonders Senioren sind empfänglich für solche Botschaften. Egal ob es sich um »vitalisierende Pflanzensäfte aus dem Land der 100jährigen« oder »Wurzeln einer asiatischen Pflanze gegen Demenz« handelt, eines haben diese Produkte nach Einschätzung der Verbraucherzentralen gemeinsam: Sie erleichtern das Portemonnaie, nicht aber das älterwerden. Zudem ist so manches Vitaminpräparat der Gesundheit nicht unbedingt zuträglich.

Viele Produkte mussten die Verbraucherzentralen als »nicht empfehlenswert« einstufen, weil einzelne Stoffe in zu hohen Konzentrationen darin vorkommen. Andere sind schlichtweg »überflüssig«. Sie richten zwar keinen Schaden an, nutzen aber auch der Gesundheit nicht.

»www.fitimalter.de ist die erste Internetseite, die sich kritisch und unabhängig mit Nahrungsergänzungsmitteln auseinandersetzt«, stellt Waltraud Fesser, Ernährungsreferentin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zum neuen Angebot fest. »Wer sich hier schlau macht, bekommt Informationen, die ihm selbst nutzen nicht den Verkäufern solcher Präparate.«

Für interessierte Seniorinnen und Senioren bietet die Verbraucherzentrale im Rahmen der Kampagne des Bundesverbraucherministeriums »Gesund essen besser leben« kostenlose Seminare an. Dort kann jeder erfahren, wie eine gesunde Ernährung ohne überflüssige Nahrungsergänzungsmittel aussieht. Informationen erhalten Interessierte am Ernährungstelefon der Verbraucherzentrale montags von 9 bis 13 Uhr und donnerstags von 13 bis 17 Uhr unter der Rufnummer 01805 60 75 60-30 (0,14 Euro pro Minute aus dem Netz der Deutschen Telekom; aus den Mobilfunknetzen zu den Tarifen der jeweiligen Anbieter).

-mdl-